Kreisklasse 2 Zugspitze: kompakt

Nullnummer zwischen Olympic Geretsried und SV Bad Tölz - FF Geretsried siegt

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Mit einem leistungsgerechten 0:0-Unentschieden trennten sich Dominik Kühbergers (re.) Olympic Geretsried im Landkreis-Duell vom SV Bad Tölz mit Fatih Kocyigit (li.).

Die Partien der Kreisklasse 2 Zugspitze im Überblick.

Olympic Geretsried – SV Bad Tölz 0:0

In einer ausgeglichenen Partie trennten sich beide Teams mit einem torlosen Remis, über das sich die Trainer „zufrieden“ zeigten. Richtig glücklich wirkten aber weder Olympic-Coach Tasso Fytanidis, noch Hicham Aqabli. „Ich denke, es ist ein gerechtes Ergebnis“, fasste der Tölzer Coach zusammen, nachdem seinem Team in letzter Minute beinahe noch der Siegtreffer gelungen wäre: Bei einer Ecke in der Nachspielzeit köpfte ein Geretsrieder einem Mitspieler den Ball gegen dessen Kopf, den Abpraller konnte Olympic-Torhüter Marvin Bauer gerade noch über die Latte lenken.

Im Verlauf des kampfbetonten Duells hatten beide Keeper wenige Gelegenheiten, sich auszuzeichnen. In der 27. Minute trat Panjot Toska einen Freistoß zwar platziert, aber mit zu wenig Druck, so dass Fidan Sefaj parieren konnte. 15 Minuten vor Schluss versuchte Spielertrainer Fytanidis sein Glück beim Freistoß und scheiterte ebenfalls an Sefaj. Kurz nach der Pause verhinderte Bauer bei einem Schuss von Ardian Llolluni einen Rückstand der Gastgeber. Als Fytanidis den Ball in der 70. Minute endlich einmal ins Tor gewuchtet hatte, entschied der sehr unaufgeregt leitende Schiedsrichter Stefan Rießenberger auf Abseits. „Für die Mannschaft, die auf dem Platz stand, bin ich mit dem Spiel zufrieden. Alle haben Charakter gezeigt“, betonte der Olympic-Coach, der zahlreiche Stammspieler ersetzen musste. „Wir haben nicht verloren, das ist gut für die Stimmung“, freute sich der Tölzer Co-Trainer Tobias Bernwieser über den Punktgewinn und betonte: „Das Wichtigste ist: Es war ein sehr faires Spiel.“   

FC Rottach-Egern – TuS Geretsried II 4:3 (1:2)

Schwer enttäuscht zeigte sich Cem Acikbas über die vermeidbare Niederlage. „Das war eigene Dummheit“, stellte der TuS II-Coach fest. „Wir haben grottenschlecht verteidigt.“ Das begann schon in der dritten Minute, als Amer Secerovic in einer geklärten Situation seinen Gegner niedergrätschte. Zwar parierte Sebastian Untch den Elfmeter, aber mit dem Nachschuss brachte Samet Yilmazer die Rottacher in Führung. Mit einem Doppelpack (33., 35.) drehte TuS-Kapitän Christoph Klein die Partie bis zur Pause. Danach setzten sich die Fehler bei den Gästen fort. Erneut per Strafstoß glichen die Gastgeber aus. In der 64. Minute ging der FC erneut in Führung, Klein egalisiert eine Minute später, vergab jedoch gute Gelegenheiten, um den TuS nach vorn zu bringen. Ein Konter besiegelte die Niederlage.   

SG Aying/Helfendorf - BCF Wolfratshausen II 2:0 (1:0) 

Es hat wieder nicht für einen Sieg in der Fremde gereicht, aber Gerhard Keilwerth war trotzdem voll des Lobes für sein Team. Nach etlichen kurzfristigen Ausfällen bei den Gästen stand die Partie zeitweilig vor der Absage, am Ende freute sich der BCF II-Coach über „das beste Auswärtsspiel der Saison“, in dem Co-Trainer Stefano Monachetti (43) mit großer Laufbereitschaft zum „Man oft the Match“ (Keilwerth) avancierte. Nico Steinegger hatte die Gastgeber in Führung gebracht (18.), doch die Wolfratshauser Rumpfelf hielt dagegen und verpasste ihrerseits gute Gelegenheiten. Die beste Chance zum Ausgleich vergab Adnan Cemalovic, als er allein vor dem Tor nur SG-Keeper Dominik Hartl traf. In der Farcheter Drangphase erhöhte die SG per Elfmeter auf 2:0. Torschütze war erneut Steinegger. Keilwerth war’s egal. „Auf die Jungs, die heute gespielt haben, bin ich stolz, die Einstellung“, so der Farcheter Trainer.  

SC Wörnsmühl – FF Geretsried 1:3 (0:0)  

Am Ende einer über weite Strecken zähen Partie gingen die Fußball-Freunde letztlich als verdienter Sieger vom Platz. Nach einem ereignisarmen und torlosen ersten Durchgang fingen die Gäste nach dem Seitenwechsel „langsam an, Fußball zu spielen“, wie Teamsprecher Miklos Tot einräumte. Dann dauerte es nicht lang, bis die stark ersatzgeschwächten FFG durch Alexander Reiter in Führung gingen (56.). Zehn Minuten später glich Johannes Zehetmeier für die Gastgeber aus. Dabei blieb es bis kurz vor Schluss. Erst in der Nachspielzeit sorgte Dincer Aydin mit einem Doppelschlag in der 92. und 93. MInute doch noch für einen erfolgreichen Sonntagnachmittag. „Wir hatten gefühlt 80 Prozent Ballbesitz, aber wir konnten nichts damit anfangen“, so Tot.   

SC Gaißach – SC Rot-Weiß Bad Tölz 0:1(0:0)

Beste Bedingungen und eine gute Zuschauerkulisse bildeten den Rahmen für das Derby in Obergries, das die Gäste letztlich verdient gewannen. Zum Siegtreffer benötigten die Rot-Weißen allerdings einen Elfmeter. Riccardo Giacalone (62.) hämmerte die Kugel vom Punkt unter die Latte. Es war bereits der zweite Strafstoß in dieser Partie. Im ersten Abschnitt war Branislav Turecek an SCG-Keeper Markus Großmann gescheitert. Der Rot-Weiß-Torjäger hatte nicht seinen besten Tag, vergeigte gleich mehrere gute Möglichkeiten, um sein Trefferkonto aufzubessern. Beide Fouls gingen auf das Konto von Vitus Partenhauser, der ansonsten jedoch eine starke Vorstellung zeigte und konsequent zur Sache ging. Beim zweiten Vergehen sah Schiedsrichter Dominik von Maffei den Gaißacher Abwehrspieler allerdings auch als letzten Mann und schickte Partenhauser vorzeitig zum Duschen. In Unterzahl taten sich die Hausherren schwer, das Blatt vielleicht doch noch zu wenden. Tölz verteidigte den Vorsprung geschickt. SCG-Trainer Stefan Simon: „Der Sieg von Rot-Weiß geht schon in Ordnung. Nach der frühen, verletzungsbedingten Auswechslung von Sebastian Sedlmaier und den dadurch notwendigen Umstellungen, haben wir auf den Außenbahnen zu wenig bewirkt. Uns hat es bei den Vorstößen an Tempo gefehlt.“ Zu Beginn kam auch der Tabellenführer nicht mehr richtig in Fahrt. Mit zunehmender Spieldauer gab es aber dann ein klares Chancenplus für die Gäste. Dabei zeichnete sich Gaißachs Keeper Markus Großmann mehrmals durch starke Reflexe aus. Die beste Chance der Hausherren hatte Hannes Schlosser bereits in der ersten Halbzeit, als er sich das Spielgerät mit dem Kopf zurecht legte, dann jedoch über den Kasten schoss.   

Quelle: Merkur.de

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