„Ich hoffe, dass uns der Sieg Selbstvertrauen gibt“

Maximilian Tafertshofer ebnet Weg für SC Huglfing - Rote Laterne abgegeben

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Erzielte das wegweisende Führungstor: Huglfing-Akteur Maximilian Tafertshofer

Wie gern hätte Huglfings Trainer Anton Heichele ein Spiel ohne Gegentor erlebt. Aber Treffer in der 88. Minute hin oder her – der 2:1-Sieg war viel wichtiger.

FCK Schlehdorf - SC Huglfing 1:2

„Ansonsten verlierst du den Anschluss“, betonte der Coach. Siebeneinhalb Wochen ohne Erfolg haben sein Team zweifeln lassen, ob das denn etwas wird mit dem Ausflug in die Kreisklasse. Entsprechend gelöst ging es nach dem Abpfiff zu. Die Fäuste gingen hoch, und der Trainer sagte: „Ich hoffe, dass uns der Sieg Selbstvertrauen gibt.“ Um ehrlich zu sein, sah man den Huglfingern keine Verunsicherung an. Zum Teil mag das am äußerst schwachen Gegner gelegen haben, der sich hinterher für seine eigene Leistung schämte.

Hitzige Atmosphäre am Spielfeldrand

Aber ganz viel hatte auch mit der Einstellung des SC zu tun. Die Gäste nahmen alle Laufduelle an und ließen sich auch von der hitzigen Atmosphäre am Spielfeldrand nicht stören. Was wurde da geschimpft. Auf den Schiedsrichter, auf den Gegner, auf die Trainer, die Zuschauer – und das von allen Seiten in gleichem Maße. Unterhaltsam war das, aber nicht schön – wie das gesamte Spiel. Es dürfte eine Rekordmarke für die meisten Fouls in dieser Kreisklassen-Saison gesorgt haben. Schiri Gerhard Kirchbichler beließ es bei mahnenden Worten.

Ein Stück weit verwunderte die Gangart, wo doch der FCK Schlehdorf noch angekündigt hatte, die vielen Räume zu nutzen, die sein XXL-Platz bietet. Spielerisch lief nur bei den Huglfingern etwas zusammen. Die beste Szene – ein Angriff über außen – führte zum 2:0 von Thomas Schelle. „Schöner kannst du das nicht spielen“, lobte der Coach Letztlich reichten Schelles Tor sowie Maximilian Tafertshofers Freistoß zum 1:0. Der SC-Spezialist hatte wochenlang die Standards in „die Wolken gehauen“, so Heichele. Sein Coach vermutete schon, er wolle Zeit schinden. Tafertshofer selbst scherzte: „Manche Vereine suchen ihre Bälle immer noch.“   

Quelle: Merkur.de

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