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Kreisklasse: Altenerdinger Machtdemonstration - Klettham schlägt die DJK - Torfestival in Moosen

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Von: Helmut Findelsberger

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Kopfballduell der Kapitäne: Ottenhofens Thomas Ostermaier rettet vor Kletthams Florian Simmet. Am Ende jubelte dennoch Rot-Weiß.
Kopfballduell der Kapitäne: Ottenhofens Thomas Ostermaier rettet vor Kletthams Florian Simmet. Am Ende jubelte dennoch Rot-Weiß. © Herkner

Die SpVgg Altenerding gibt sich gegen den TSV Aspis Taufkirchen keine Blöße und gewinnt deutlich. Spektakel gab es beim SC Moosen und dem VfB Hallbergmoos.

TuS Obererding - TSV St. Wolfgang 1:4

„Unsere Abwehr ist nicht so stabil wie letzte Saison“, stellt Oberdings Pressesprecher Franz Humpl derzeit fest. Markus Weber hatte die erste Großchance. Auch Julian Renz’ 1:0 (32.) bereitete der neue Co-Spielertrainer vor, und der traf später beim Stand von 1:3 mit einem Kopfball nur die Latte. Bei Alin Jonas’ schnellem Ausgleich (34.) hieß es dann „Latte, zweiter Versuch – und drin“. Lukas Loidl (40.), Manuel Grundner (49.) und Michael Gilhuber (80.) schossen den verdienten Gästesieg heraus.

VfB Hallbergmoos II - FC Forstern 5:0

„Wir waren personell eigentlich besser aufgestellt als beim Sieg gegen Moosen, aber Hallbergmoos war sehr stark, und wir haben offensiv nicht viel geschafft“, so das Fazit von Forsterns Trainer Florian Guggenberger. Die Treffer der Hausherren durch Ferdinand Pongratz (31.) und Kevin Schmid (39.) bedeuteten zur Pause schon eine Art Vorentscheidung. „Nach dem 0:3 (Mathias Fritsch/59.) haben wir auch aufgegeben, und Hallbergmoos hat bei jeder Gelegenheit vorne Marc Gundel gesucht.“ Der Landesliga-erfahrene Torschützenkönig mit 30 Treffern in der vergangenen A-Klassensaison erhöhte in der 78. und 82. Minute auf 5:0.

SC Moosen - FC Finsing II 6:3

Schiedsrichter Martin Feldhofer kam ohne Karten aus, ein Alleinstellungsmerkmal an diesem Wochenende. „Wir waren in der ersten Halbzeit sehr dominant und haben Finsing an die Wand gespielt“, erzählte SCM-Spielertrainer Maxi Bauer. Johannes Körbl (2.), Felix Daumoser mit einem Hattrick (14./31./37.) und Andreas Forsthuber (18.) für Moosen, sowie Manuel Fuchs (4.) zum prompten Finsinger 1:1 waren am 5:1-Pausenstand beteiligt. Erneut Fuchs (59.) und Erhard Huber (78.) hatten für Flatter beim FCM gesorgt – nur kurz bis zu Körbls zweitem Treffer (81.).

SpVgg Altenerding - TSV Aspis Taufkirchen 9:0

„Uns fehlten elf potenzielle Stammspieler“, versuchte Aspis’ Sportlicher Leiter Karl Valentin die Schlappe etwas zu erklären. Altenerdings Trainer Pedro Flores-Locke sah die Gäste beim Stand von 2:0 sogar am Drücker. Julian Schaumaier traf zweimal den Pfosten, und ein Treffer wurde nach einer fragwürdigen Abseitsentscheidung aberkannt. Leart Bilallis dritter Treffer mit dem Pausenpfiff war der Motivationskiller für Aspis. Sechs-Tore-Mann Bilalli (59., 66., 82.), Matthias Loher (74.), Adonai Ngombo (85.) und Tarik Mahjoub (87.) machten es fast zweistellig.

TSV Isen - FC Hohenpolding 1:1

„Hohenpolding hat uns mit seinen schnellen Stürmern über Außen ganz schön zu schaffen gemacht, vor allem durch Maximilian Nitzl“, bekannte Isens Trainer Andreas Januschkowetz. Dem 18-jährigen Felix Wolfbauer bescheinigte er „sein bisher bestes Spiel“. Der hatte zum 1:0 nach 21 Minuten getroffen. Dreimal vergaben Isener Angreifer in bester Position den erlösenden zweiten Treffer. „Unser Torhüter Christian Zech hat uns lange mit einer überragenden Leistung im Spiel halten können.“ Martin Neudecker traf mit seinem dritten Saisontreffer für die Gäste, und aus Sicht des Isener Trainers „geht das Ergebnis in Ordnung“.

FC Türkgücü Erding - SV Eintracht Berglern 2:1

„Berglern war vor allem kämpferisch sehr stark, aber wir haben das gut gelöst und verdient gewonnen“, meinte TG. „Und wir hatten mit Ronny Schmidt einen beeindruckend souveränen Schiedsrichter, der ja auch Bayernliga pfeift“, lobte er. Der Chef selbst traf gleich nach Wiederbeginn zum 1:0, „nachdem wir bis zur Pause drei, vier Hundertprozentige liegen gelassen haben“. Die Eintracht wurde immer spielbestimmender, nach dem 2:0 durch Kaan Cay (54.) noch mehr. Torhüter Ahmet Kaya wurde zum besten Mann. Nach einem von Andreas Bauer verwandelten Elfmeter (69.) blieb Berglern noch genügend Zeit, zumindest zum Ausgleich zu kommen. Tas: „Wir hatten nur drei Mann auf der Bank, haben es aber trotz Kraftproblemen geschafft.“

RW Klettham - DJK Ottenhofen 2:1

Eine Gelbe Karte gegen Ottenhofen, fünf gegen Klettham, und davon vier von der 89. bis zur 98. Minute. „Zum Schluss wurde es ganz schön körperbetont von beiden Seiten, aber wir mussten mit allen Mitteln unseren Vorsprung verteidigen“, meinte Kletthams Trainer und Torhüter Florian Leininger. Nach dem Duell der Trainergenerationen – Ottenhofens Aufstiegstrainer Hans Bruckmeier ist 72 – sagte der 37-Jährige, „dass ich gar nicht so viel zu tun hatte. Aber dass Mannschaften von Hans Bruckmeier laufen können, das ist bekannt“. Thomas Greckl (37.) hatte RW in Führung gebracht, Nico Beikirch-Wehking (54.) per Kopf und Bogenlampe ausgeglichen und Daniel Karamatic den Siegtreffer (62.) markiert. Ottenhofen warf zum Schluss alles nach vorne – vergebens. (Helmut Findelsberger)

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