Nicht nur Falke Markt Schwaben droht der Abstieg in die A-Klasse

Kreisklasse 6 kompakt: Zeit der Rechenschieber

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Wer treibt die Seinen am besten an? Falke-Coach Alex Schmidbauer hofft auf die Rettung. 

Die Spannung ist in der Kreisklasse 6 nicht zu toppen. Gesucht wird der zweite Absteiger. Einige Teams müssen noch um den Ligaverbleib bangen.

FC Falke –
VfB Forstinning II So. 14:00

Die Falken aus Markt Schwaben sind in Alarmbereitschaft. Bei einem Remis oder einer Niederlage gegen die Forstinninger Reserve droht der Abstieg aus der Kreisklasse. „Niemand von uns hat Lust auf A-Klasse“, sagt Trainer Alexander Schmidbauer. „Wir wollten es unbedingt vermeiden, wieder in dieser Situation zu sein.“ Denn auch in der vergangenen Saison war es der letzte Spieltag, der Gewissheit bezüglich des Klassenerhalts brachte.

Deutlich entspannter zeigt sich VfB-Trainer Michael Stiegler. Sein Team löste bereits am vergangenen Wochenende das Ticket für eine weitere Kreisklassen-Saison. Abgeschlossen hat er die aktuelle Spielzeit aber noch nicht: „Unser Ziel ist, besser zu sein als letzte Saison. Und das sind wir nur, wenn wir drei Punkte holen.“

Derweil konzentriert sich Schmidbauer auf die wenigen positiven Aspekte des Herzschlagfinals. „Wir haben es weiterhin selbst in der Hand und wollen unbedingt den Sieg, damit wir von niemandem abhängig sind.“ Klar ist bereits, dass der FC Ebersberg als Tabellenletzter absteigt (22 Punkte). Um den zweiten Abstiegsplatz bewerben sich noch der TSV Hohenbrunn (27), der TSV Poing (25), die Reserve des TSV Ebersberg (25) und die Falken (26). Ungeachtet des Ausgangs der Partie findet die Saisonabschlussfeier des FC im Sportpark statt. Schmidbauer: „Wir erwarten viele Zuschauer, ähnlich wie letzte Saison. Das wäre natürlich super, wenn wieder so eine Stimmung herrscht, die uns nach vorne treibt.“  jpi

TSV Grasbrunn –
TSV Ebersberg II So. 14:00

Dank des Sieges am vergangenen Sonntag gegen Kirchheim II rutschte der TSV Ebersberg II wieder über den Abstiegsstrich und kann nun aus eigener Kraft den Ligaverbleib erreichen. „Wir haben es in der eigenen Hand. Aber wir müssen wieder liefern“, ist sich Abteilungsleiter Zeljko Prelcec der Aufgabe bewusst.

Selbst ein Remis könnte zu wenig sein, nur bei einem Sieg wäre die Elf von Trainer Hendrik Skowronek unabhängig von den weiteren Ergebnissen der Abstiegskonkurrenz. Trotzdem bleibt ein über weite Saisonteile verunglücktes Spieljahr, zumindest erkannten die Akteure in den letzten vier Begegnungen den Ernst der Lage und sammelten daraus die notwendigen acht Zähler. „Wir werden mit dem gleichen Kader wie in den letzten Wochen antreten und sind gut vorbereitet. Dann werden wir sehen, was rauskommt,“ bleibt Prelcec bei einer realistischen Lageeinschätzung. arl

TSV Poing –
SpVgg Höhenkirchen So. 14:00

„Klar ist man angespannt“, gestand Poings Trainer Stefan Bürgermeier vor der alles entscheidenden Begegnung gegen Höhenkirchen am Sonntag, „aber wir sind auch optimistisch, dass wir zumindest unsere Hausaufgaben erledigen werden“.

Selbst bei einem Heimerfolg ist der Klassenerhalt noch lange nicht in trockenen Tüchern. Man ist abhängig von den Ergebnissen auf den Plätzen in Grasbrunn und Markt Schwaben. Eine Prognose wollte Bürgermeier deshalb nicht abgeben: „Die Liga ist verrückt“, erklärte er, „es kann alles passieren.“ Für die SpVgg Höhenkirchen geht es am letzten Spieltag zwar nicht mehr um allzu viel, trotzdem erwartet Poings Coach hochmotivierte Gäste, allein aus „Fairness gegenüber den anderen Mannschaften“. Unabhängig vom Ausgang der Partie und der künftigen Ligazugehörigkeit wird Stefan Bürgermeier auch in der nächsten Saison an der Seitenlinie des TSV stehen. Dann soll der Neuaufbau weiter vorangetrieben werden und der Kader entsprechend verjüngt werden.  jne

Quelle: Merkur.de

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