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Kreisklasse: 0:7 und 3:4 – Torfestivals in Isen und Taufkirchen

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Von: Tobias Fischbeck

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Gut in Schuss: Moosen Felix Daumoser (M.) traf am Wochenende vierfach.
Gut in Schuss: Moosen Felix Daumoser (M.) traf am Wochenende vierfach. © Hermann Weingartner

Der SC Moosen feiert einen Kantersieg in Isen, während sich Aspis Taufkirchen und Hohenpolding einen offenen Schlagabtausch liefern.

FC Hörgersdorf 4 SV Buch 2

Hörgersdorf darf nach dem 4:2-Erfolg gegen den bereits feststehenden Absteiger weiter vom direkten Klassenerhalt träumen. Nach einer halben Stunde sorgte Markus Berger für das 1:0. „Nach der ersten schönen Kombination“, so FCH-Coach Hans-Peter Walter. Auch am 2:0 vier Minuten später war Berger beteiligt, als er für Martin Stöckl fein vorbereitet hatte, der den Ball nur noch an Gäste-Keeper Stefan Auer vorbeilegen musste. Sechs Minuten nach dem Wechsel aber brachte ausgerechnet Berger die Bucher durch ein Eigentor noch einmal zurück. Nach einem Lattentreffer der Gäste stellte Georg Strohmeier aber den alten Abstand wieder her (60.). Stöckl machte mit einem Freistoßtreffer alles klar (69.). In der Folge dezimierte sich Buch durch die Ampelkarte gegen Omar Mardi, konnte aber durch Martin Deutinger noch verkürzen.

SV Eintracht Berglern 2 FC Forstern 2

Einen wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt hat Forstern in Berglern geholt. Andreas Ullmann hatte die Gäste nach sechs Minuten in Führung gebracht, doch Thomas Schmid brachte Berglern zurück (15.). Nur fünf Minuten später spielte Keilhacker in den Lauf von Niklas Kasper, und dieser tunnelte Berglerns Torhüter Christian Eiba zum 2:1. Den 2:2-Endstand markierte bereits nach 33 Minuten Georg Meier aus der Drehung. Wenig später war Forstern im Glück, nach einem SVE-Freistoß ans Lattenkreuz. Sechs Minuten vor der Pause musste Berglerns Francesco Murgia mit Rot vom Platz, die numerischen Überzahl konnte Forstern aber nicht ausnutzen, und so sprach FCF-Pressesprecher Albert Bowinzki sogar von einem „ärgerlichen Punktverlust“.

FC Finsing II 1 TuS Oberding 1

Finsings zweite Garnitur muss nach einer wenig überzeugenden Partie mit dem Punktgewinn gegen Oberding weiter um den Klassenerhalt bangen. Die Gastgeber belohnten sich zwar mit dem Führungstreffer durch Leon Engelhard, der schon in der 12. Minute per Flachschuss ins rechte Eck traf, doch die Partie wurde immer zerfahrener, berichtet Aushilfscoach Florian Lex. Noch vor der Pause glichen die Gäste aus. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld kam Robin Schluttenhofer völlig frei zum Kopfball und netzte ein (21.). Die Partie blieb nach dem Seitenwechsel gänzlich ohne Höhepunkte. „Die einen haben nicht gewollt, die anderen nicht gekonnt“, resümiert Lex.

TSV Isen 0 SC Moosen 7

Fast im Alleingang erledigte der Moosener Felix Daumoser den TSV Isen. Er erzielte vier Tore und sorgte für ein echtes Debakel für die überforderten Platzherren. „Das war eine katastrophale Leistung“, sagt Isens Trainer Tiemo Wennrich. Daumoser brachte Moosen schnell 2:0 in Führung (7./15.). Nach einem Eigentor von Willi Kern (23.) traf Daumoser innerhalb von zwei Minuten erneut doppelt (30./32.). Nach der Pause ließ es Moosen etwas ruhiger angehen und machte durch die Tore von Andreas Galler (48.) und Alexander Weinzierl (80.) den 7:0-Erfolg perfekt. Zwischenzeitlich hatten die Isener einen Elfmeter durch Kern vergeben.

Aspis Taufkirchen 3 FC Hohenpolding 4

Der FC Hohenpolding hat das Derby knapp für sich entschieden. Maximilian Nitzl hatte nach 20 Minuten und einem Aspis-Fehlpass die Gäste-Führung besorgt. Nur sieben Minuten später glich Taufkirchen durch Rafail Skotras aus. Und drei Minuten vor der Pause drehte Aspis-Torjäger Julian Schaumaier das Spiel. Er hatte den Pfosten getroffen, von dort sprang der Ball an seine Schulter und ging schließlich ins Tor. Mit dem Pausenpfiff glich Vincent Seelig für Hohenpolding aus. Nach dem Wechsel ging Hohenpolding erneut durch den abseitsverdächtigen Nitzl in Führung (67.). Zwar glich Skotras wieder aus (71.). Im Gegenzug aber besiegelte Michael Schuster den 4:3-Erfolg der Gäste. „Das war von meiner Mannschaft schon ordentlich. Wir können auch unentschieden spielen, wenn wir kurz vor Schluss einen klaren Elfer bekommen. Aber wenn du daheim vier Gegentore fängst, darfst du dich nicht beschweren“, resümiert Aspis-Spielertrainer Leo Balderanos. (Tobi Fischbeck)

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