Falke und Alexander Schmidbauer haben sich getrennt

FC Falke Markt Schwaben tauscht den Trainer aus

Musste seinen Hut nehmen: Der FC Falke hat sich von Trainer Alexander Schmidbauer getrennt. 
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Musste seinen Hut nehmen: Der FC Falke hat sich von Trainer Alexander Schmidbauer getrennt. 

In Zukunft wird Michael Walther, 29, zusammen mit Jakob Maier, 28, die Kräfte der ersten und zweiten Mannschaft bündeln.

Markt Schwaben – „Er hat den FC Falke in den letzten Jahren geprägt“, sagt Wolfgang Kirmaier, der mit 29 Jahren jüngste Präsident in der 90-jährigen Geschichte der Markt Schwabener Falken. Sein Vorstandsteam war vor vier Jahren zusammen mit Alexander Schmidbauer maßgeblich an der Neuausrichtung des Fußballclubs aus dem Landkreisnorden beteiligt. Nun ist Schmidbauer überraschend nicht mehr Coach der Falken.

Nach dem Abstieg aus der Landesliga, dem Eingeständnis einer fünfstelligen Verschuldungssumme und dem Weggang fast aller auswärtigen Akteure, änderten die Falken ihr Konzept: kein Geld mehr für Spieler und die Fokussierung auf die eigene Jugend. Daraufhin wurde das Reserve-Team unter der Leitung von Schmidbauer zur ersten Herrenmannschaft: „Er hatte durch seine spielerische Klasse jederzeit unseren Respekt“, so Kirmaier, der damals mit weiten Teilen der heutigen Vorstandschaft noch als Spieler aktiv war.

Nach dem Aufstieg in die Kreisliga (2016/17) kam der sofortige Wiederabstieg. Mit Ach und Krach schafften Schmidbauers Falke-Kicker danach in den beiden vergangenen Kreisklasse-Runden den Klassenerhalt. Im Moment sind sie wieder stark abstiegsgefährdet. Nun folgte die Trennung.

„Wir trainieren ab sofort alle zusammen“

In Zukunft wird Michael Walther, 29, zusammen mit Jakob Maier, 28, die Kräfte der ersten und zweiten Mannschaft bündeln. „Wir trainieren ab sofort alle zusammen und schicken am Wochenende zwei schlagkräftige Truppen in die Kreis- und C-Klasse“, so Walther, der seit Saisonbeginn schon Trainer der Markt Schwabener Reserve ist. Kirmaier ist jedenfalls überzeugt: „Mit der neuen sportlichen Ausrichtung und dem Trainerteam aus Walther und Maier haben wir optimale Voraussetzungen, um hundert Prozent gegen den Abstieg leisten zu können.“

War es eine Trennung im Einvernehmen? Der 30-jährige Ex-Coach Schmidbauer wollte sich gegenüber der Ebersberger Zeitung nicht äußern. Kirmaier und seinen Vorstandskollegen fiel die Entscheidung aber auf alle Fälle nicht leicht: „Eine Trennung während der Saison ist nie schön. Alex war nicht nur Trainer, sondern ist auch Freund und Unterstützer des Vereins“, betonte der Präsident der FC Falke Markt Schwaben. „Wir müssen nun positiv nach vorne schauen und alles für den Klassenerhalt geben. Ich bin absolut von der neuen sportlichen Ausrichtung und dem neuen Trainerteam überzeugt“, soKirmaier. 

Quelle: Merkur.de

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