Ferdinand Brauchle ist Top-Torjäger in der Kreisklasse 

Ferdinand Brauchle: „Ich stehe zur rechten Zeit am rechten Ort“

Ferdinand Brauchle ist Top Torschütze in der Kreisklasse. Mit dem WSV Unterammmergau steht er an der Tabellenspitze. 
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Ferdinand Brauchle ist Top Torschütze in der Kreisklasse. Mit dem WSV Unterammmergau steht er an der Tabellenspitze. 

Mit dem WSV Unterammergau steht Ferdinand Brauchle auf dem ersten Platz der Kreisklasse. Er spricht über den holprigen Saisonstart und seine Zukunftspläne. 

  • Ferdinand Brauchle ist dem WSV Unterammergau seit seinem Karrrierestart treu geblieben
  • Als er aus der Jugend kam, war er eigentlich noch Verteidiger
  • Der Stürmer konnte in der laufenden Saison bereit 15 mal treffen  

Du konntest bereits 15 Tore erzielen. Was sind Deine Stärken als Stürmer?

Vor dem Tor denke ich nicht viel nach, sondern lasse mich einfach von meinen Instinkten steuern. Ich setze mich nicht unter Druck und kann so befreiten Fußball spielen. Ich bin läuferisch stark und weiß, wann ich mich wie bewegen muss. Ich stehe zur rechten Zeit am rechten Ort

Ihr steht auf dem ersten Platz. War der Aufstieg von Anfang an das Ziel?

Das primäre Ziel war der Aufstieg nie und wenn er nicht gelingt, ist das auch kein Beinbruch. Oben mitmischen wollen wir jedoch auf alle Fälle. Der Aufstieg wäre aber schon eine Hammergeschichte. Wir wollen uns keinen Druck machen. So können wir befreit in die einzelnen Spiele starten und sind möglicherweise gerade deshalb erfolgreich. 

„Gegen diese Truppe konnten wir seit Jahren nicht gewinnen“

Zum Anfang der Saison habt Ihr einige Punkte liegen lassen. Was war los?

Zu Saisonbeginn hatten wir direkt ein ziemlich straffes Programm vor uns. Für uns ging es in der ersten Partie gegen den TSV Benediktbeuern. Gegen diese Truppe konnten wir seit Jahren nicht gewinnen. Aus den ersten vier Spielen haben wir nur vier Punkte mitgenommen. Wir haben unsere Spielweise geändert. In den ersten Spielen haben wir defensiv gespielt und uns hinten reingestellt. Wir waren eher der passive Part in den Spielen und haben erstmal den Gegner machen lassen. Zum fünften Spiel hin sind wir dann etwas unter Zugzwang geraten. Unser Spiel wurde offensiver und wir haben die Gegner auch gerne mal unter Druck gesetzt. 

Was zeichnet Euch als Team aus?

Kämpferisch sind wir sehr stark. Jeder läuft für jeden. Die Stimmung untereinander ist sowohl neben als auch auf dem Platz sehr gut. Außerdem haben wir mit Sebastian Kleiner einen Taktikfuchs in unseren Reihen. 

„Auf keinen Fall in die Kreisliga“

Hast Du nicht Lust, mal einen Schritt nach oben zu wagen?

Hoffentlich spielen wir nächstes Jahr in einer höheren Liga. Ein Wechsel ist in diesem Jahr keine Option. Mir ist es am wichtigsten, dass ich gemeinsam mit meinen Freunden spiele und die sind eigentlich alle in Unterammergau. Ich hätte auf jeden Fall mal Lust, etwas höher zu spielen, aber dafür müsste alles passen. Und ich würde auf keinen Fall in die Kreisliga wechseln, sondern dann doch eher einen größeren Sprung wagen. 

Als Stürmer trägst Du die Trikotnummer drei. Was hat es damit auf sich?

Als ich aus der Jugend kam, war ich eigentlich noch Verteidiger. Stürmer bin ich also erst seit zwei Jahren. Vorne war Not am Mann und so bin ich auf diese Position gerutscht. 

Die Siegprämie beträgt 15 Kästen ERDINGER Weißbier. Was würdest du damit anfangen?

Die würde ich mit der Mannschaft vernichten.  

Quelle: Merkur.de

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