Der 20. Spieltag im Überblick

Kreisklasse Zugspitze 1: Spitzenreiter Moorenweis dreht Spiel gegen SV Germering

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Tobias Bingießer brachte den TSV Moorenweis mit seinem Treffer zum 1:1 auf die Siegerstraße.

Dank ihrer Stärke bei Standardsituationen halten die Moorenweiser ihren Vorsprung auf Verfolger Weßling. Wildenroth rutscht indessen wieder auf den erst kürzlich verlassenen Relegationsrang zwölf zurück.

TSV Moorenweis - SV Germering 2:1 (0:1) – Mit einem blauen Auge sind die Moorenweiser Tabellenführer gegen Germering davon gekommen. „Das war eines unserer schlechteren Spiele“, sagt Coach Johannes Schöttl. Beim 0:1 sei man gleich in der ersten Minute nach einer eigenen ecke „tölpelhaft in einen Konter gelaufen“. Erst nach Systemumstellungen lief es etwas besser. Nach dem Seitenwechsel traf erst Tobias Bingießer nach einer Ecke per Kopfball, dann landete ein Schuss von Andreas Beinhofer abgefälscht im Germeringer Tor.

FC Emmering - TSV Geiselbullach 3:3 (1:0) – Zwei Punkte verschenkt – das ist die Quintessenz der Partie aus Emmeringer Sicht. FCE-Trainer Daniel Stapfer sprach von einer gefühlten Niederlage. Denn bis zu 87. Minute hatte seine Mannschaft nach Toren von Özcan Yildiz (2) und Karol Kopec noch mit 3:1 geführt. Die Gastgeber waren die deutlich überlegene Mannschaft, die Bullacher Gäste nur durch Standards gefährlich. Doch das reichte ihnen am Ende zum Punktgewinn. Nach dem zwischenzeitlichen 1:2 durch Michael Ponnath gaben Maximilian Blum (87.) und Florian Dieing dem Spiel noch die entscheidende Wende. „Wir haben das Spiel am Schluss mit dem Zwei-Tore-Vorsprung zu locker genommen“, so Stapfer.

TSV West - TSV Gilching II 1:1 (1:1) – „Wenn man vorne die Chancen nicht reinbringt, kann man nicht gewinnen“, lautete das Fazit von West-Sprecher Werner Lenk. Zweimal Latte, einmal klärten die Gilchinger auf der Linie – das waren die besten ungenutzten Chancen. Der einzige Westler, der das Leder über die Torlinie bugsieren konnte, war Mehmet Acikgöz. Er glich damit die Führung der vor allem bei Kontern gefährlichen Gilchinger aus. Gehandicapt ging der angeschlagene West-Keeper Maximilian Rohrer in die Partie. „Aber er hat ein gutes Spiel gemacht“, lobte Lenk.

SC Weßling - TSV Türkenfeld 3:0 (1:0) – Auch im Wissen, dass das bei einem 0:3 komisch klingt, meinte Türkenfelds Trainer Hans Georg Wolf: „Die Niederlage war unverdient.“ Die Abstiegskandidaten hatten beim Favoriten mehr vom Spiel. „Aber wir haben selbst beste Chancen nicht verwerten können“, ärgert sich Wolf. Stattdessen leistete man sich beim 0:1 einen Patzer in der Abwehr. Beim 0:3 wurde der Torschütze von einem Türkenfelder angeschossen. Ein Lob hatte Wolf für die mit Landesliga-Ambitionen ausgestattete Unparteiische Ariane Fichtl aus Penzberg. „Sie hat nicht immer zur Zufriedenheit aller gepfiffen, das Spiel aber letztlich souverän geleitet.“

Gautinger SC - SpVgg Wildenroth 4:2 (2:1) – Einen typischen Abstiegskampf bekamen die Zuschauer in Gauting geboten. Keines der Teams dominierte, besonders ansehnlich war die Partie auch nicht. Dass sich die Gautinger trotzdem deutlich durchsetzten, lag laut Wildenroths Markus Zeise an Kleinigkeiten: „Sie waren ein bisschen williger und hatten bei den Toren mehr Glück.“ Alexander Watzke und Xaver Throm gelang zweimal der Ausgleich. Den weiteren Gautinger Treffern hatte die SpVgg nichts mehr entgegenzusetzen. 

Andreas Daschner

Quelle: Merkur.de

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