Drei Tore in elf Minuten 

Nach 0:3-Rückstand: Habach mit Mega-Comeback, Heckmeier spielt trotz Nasenbeinbruch durch

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Bewies Nehmerqualitiäten: Benedikt Heckmeier zog sich bei einem Zweikampf einen Nasenbeinbruch zu. Der Habacher Kapitän spielte dennoch bis zum Ende durch.

Der ASV Habach lag in der Kreisliga 1 gegen den FC Deisenhofen II mit 0:3 zurück und schaffte danach ein Comeback. Benedikt Heckmeier ließ sich selbst von einer gebrochenen Nase nicht stoppen.

Habach - Nach 30 Minuten schien alles vorbei: Der ASV Habach lag im Heimspiel gegen den FC Deisenhofen II mit 0:3 zurück. Mit einer fulminanten Aufholjagd feierte der Vizemeister aber noch einen 4:3 (1:3)-Erfolg. „Die Mannschaft hat ihre mentale Stärke und eine tolle Moral bewiesen“, sagte Jürgen Staiger nach seinem Debüt als ASV-Coach. „Den Rückstand in der ersten Hälfte haben wir uns selbst eingebrockt, aber dann haben die Jungs gegen einen wirklich starken Gegner alles reingeworfen.“

Eine Viertelstunde lang tasteten sich beide Kontrahenten ab. Nach der Großchance von Maximilian Nebl (17.), der nach einem Fehlpass der Gäste freie Bahn hatte, aber im FCD-Keeper Johannes Franzmeier seinen Meister fand, ging die Post ab. Felix Habersetzer (19., 22.) ließ zwei weitere Möglichkeiten der Hausherren aus. Dazwischen erzielte Valentin Markmüller (21.) mit einem Schuss aus 18 Metern, der vom Innenpfosten ins Tor ging, das Deisenhofener 1:0. 

ASV Habach: nach einer Viertelstunde geht die Post ab 

Eine Minute später war die Dreierkette der Habacher nicht im Bilde, Nico Wohlmann erhöhte auf 2:0. Für den ASV kam es kurz danach noch schlimmer. Markmüller (29.) sah, dass Habachs Schlussmann Tobias Radiske zu weit vor seinem Kasten stand: Sein 50 Meter-Schuss von der Mittellinie schlug hinter dem ASV-Keeper zum 0:3 (28.) ein. „Super gemacht“, musste Staiger neidlos anerkennen.

ASV Habach: 0:3 durch einen 50-Meter-Schuss

Sein Team zeigte sich aber nur kurzzeitig geschockt. Michael Baumgartner (33.) scheiterte bei einem Abstauber. Kurz danach köpfte Benedikt Heckmeier eine Ecke in Richtung Tor. Ein FCD-Verteidiger versuchte noch zu klären, der Unparteiische sah den Ball aber hinter der Linie und entschied auf Tor (38.). Nach der Pause setzte Staiger alles auf eine Karte. „Manndeckung und frühes Stören“ hieß die Devise. Habach kam so zu Chancen fast im Minutentakt. Nach zwei brandgefährlichen Freistößen von Habersetzer (55., 58.) versenkte der ASV-Spielmachen den dritten Freistoß zum 2:3 (60.). Wenig später startete Baumgartner (63.) auf der linken Seite ein Solo, das er mit dem 3:3 ins kurze Eck veredelte. Als schließlich Habersetzer danach beim Tor zum 4:3 (71.) eine Kopie des Ausgleichs auf der rechten Außenbahn gelungen war, waren die ASV-Fans und die Bank völlig außer Rand und Band. 

ASV Habach: Verschossener Elfer kurz vor Schluss 

Deisenhofen stemmte sich noch einmal gegen die Niederlage. Die ASV-Abwehr um den überragenden Heckmeier, der trotz gebrochener Nase (sie wurde zwei Stunden nach Spielende operiert) durchspielte, ließ aber nichts mehr zu. Peter Diepold, sonst „Mister Zuverlässig“ vom Punkt, verschoss sogar noch einem Foulelfmeter (81.).

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Quelle: Merkur.de

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