„Der Fluch gegen Otterfing geht weiter“

0:2 - ASV Habach unterliegt Angstgegner TSV Otterfing erneut unglücklich

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Kein Durchkommen: Immer wieder rannten sich die Habacher (in weißen Trikots, hier Maximilian Feigl) in der Otterfinger Abwehr fest.

Die Enttäuschung war den Spielern des ASV Habach überdeutlich anzusehen. Trotz Überlegenheit schafften sie es nicht, den TSV Otterfing zu besiegen.

Im Verfolgerduell der Kreisliga 1 blieb das Tor für den ASV wie vernagelt. Mit zwei geschenkten Treffern sorgten sie dann auch noch dafür, dass sie als 0:2 (0:1)-Verlierer das Spielfeld verließen. „Der Fluch gegen Otterfing geht weiter“, sagte ASV-Trainer Jürgen Staiger sichtlich geknickt.

Vergangene Saison verspielten die Habacher in Otterfing in der Schlussphase eine 2:0-Führung, sodass am Ende nur zu einem 2:2 reichte. Auf eigenem Platz folgte dann eine mehr als unglückliche 0:1 Niederlage. „Die zwei Spiele wirkten im Kopf noch nach“, sagte Staiger nach dem Abpfiff, ehe er seine Spieler abklatschte, um sie wieder aufzubauen. „Wir haben alles versucht, aber es ist einfach nichts reingegangen“, so der ASV-Coach, der seinem Team, das gegen die abwartend spielenden und tief stehenden Otterfinger dominierte, keinen Vorwurf. „Das ist natürlich ein Rückschlag“, so Staiger, nachdem die Otterfinger jetzt schon vier Punkte enteilt sind.

„Das war ein klarer Elfer“

Die ersatzgeschwächten Habacher gaben von Beginn an Gas. Samuel Schatten (8.) und Matthias Adelwart, der freistehend vergab (22.), ließen die ersten Möglichkeiten ungenutzt. Pech hatte dann Maximilian Feigl dessen Freistoß an der Latte landete (31.). Mehr oder weniger aus dem Nichts gingen dann die Gäste in Führung. Einen Schuss wehrte ASV-Keeper Tobias Radiske so unglücklich ab, dass er von Kapitän Benedikt Heckmeier abprallte und zum 0:1 im Kasten landete (35.). Kurz vor der Pause verpasste Philipp Puchner den Ausgleich, als er nach einer Ecke über das Tor köpfte (45.).

Zu Beginn der zweiten Hälfte setzte Felix Habersetzer mehrfach die Akzente. Nach einem Stoß im Strafraum ging er zu Boden, die Pfeife des Unparteiischen blieb aber stumm (49.). „Das war ein klarer Elfer,“ klagte Staiger. Im Anschluss köpfte Habersetzer den Ball über den Kasten (51.), kurz danach scheiterte er am TSV-Schlussmann (54.). Die Habacher blieben weiter das spielbestimmende Team, allerdings ließ die Betonabwehr der Gäste keine Großchancen zu. In der Schlussphase warfen die Hausherren alles nach vorn. Felix Habersetzer versuchte es akrobatisch – und erfolglos – mit der Hacke (75.). Maximilian Nebl traf das Außennetz (77.). Bei einem der seltenen Otterfinger Konter patzte dann Radiske erneut. Der ASV-Keeper konnte den Ball nicht festhalten, Max Dengler staubte zum 2:0 ab (84.). „Kein Vorwurf, das passiert eben“, sagte Staiger. 

Quelle: Merkur.de

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