„Wir sind die Gejagten“

Glückliches Remis beim SV Uffing - Vorsprung des Lenggrieser SC schmilzt weiter

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Florian Schauer: Torhüter desLenggrieser SC

Der Vorsprung des Lenggrieser SC schmilzt dahin: Nach dem 2:2 beim SV Uffing liegt der lange Zeit souveräne Tabellenführer nun nurmehr ein Pünktchen vor Verfolger TSV Otterfing.

 Der Vorsprung des Lenggrieser SC schmilzt unter den letzten herbstlichen Sonnenstrahlen dahin: Nach dem 2:2 beim SV Uffing liegt der lange Zeit souveräne Tabellenführer nun nurmehr ein Pünktchen vor Verfolger TSV Otterfing. Während der TSV in den zurückliegenden vier Begegnungen zehn Zähler verbuchte, waren es bei den Isarwinklern im selben Zeitraum derer lediglich fünf.

Trainer Martin Lindner nahm auch nach dem Remis kein Blatt vor den Mund: „Uns fehlt derzeit etwas die Aggressivität, die uns zum Saisonbeginn von Sieg zu Sieg geführt hat. Wir können uns mit dem Punkt noch glücklich schätzen.“ Den Löwenanteil am Punktgewinn hatte zweifelsohne Schlussmann Florian Schauer. Schon vor dem Pausenpfiff glänzte er mit einigen Super-Paraden. Die Tore von Max Scheck und Luis Jendrzej reichten nach dem frühen Rückstand zur Halbzeitführung und gaukelten dem Tabellenführer eine Überlegenheit vor, die gar nicht existierte.

„Heute hatten wir mehr Glück als Verstand“

„Wir sind die Gejagten“, stellte Lindner fest, „gegen uns hauen sich alle mächtig rein.“ So auch die Uffinger im zweiten Durchgang. Es dauerte nur eine Handvoll Minuten, und der Torschütze zur Uffinger Führung, Martin Flöß, hatte zum 2:2 egalisiert. Danach stand Schauer immer wieder im Mittelpunkt, als er ein ums andere Mal die Hochkaräter der Hausherren entschärfen musste. Sein Meisterstück lieferte der 30-Jährige kurz vor dem Schlusspfiff ab, als er einen Strafstoß abwehrte – den Nachschuss ballerte Flöß in die Wolken. „Heute hatten wir mehr Glück als Verstand“, schnaufte Schauer durch. „Das gehört auch dazu“, resümierte Lindner.  

Quelle: Merkur.de

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