Fußball

Kreisliga 2: Moosburg-Chef Amberger fordert eine Trotzreaktion

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Kirchdorfer Kompaktheit: Die SCK-Kicker – hier Andreas Abstreiter (l.) in Aktion – sind am vergangenen Sonntag dem FC Schwaig mehr als nur auf die Pelle gerückt. In Wörth werden sie aber wohl das Spiel machen müssen.

Der zweite Spieltag des Jahres 2019 steht in der Kreisliga 2 an. Und bei zwei Landkreis-Teams könnten die Erwartungen gar nicht unterschiedlicher sein.

Landkreis – Es war, so muss man es bezeichnen, schon eine faustdicke Überraschung zum Frühjahrseinstieg am vergangenen Sonntag: Viele hatten erwartet, dass der FC Schwaig, den die meisten Vereine vor Saisonbeginn als klaren Meisterschaftsfavoriten tituliert hatten, mächtig Gas geben würde. Doch die Truppe aus dem Landkreis Erding wurde vom SC Kirchdorf mit voller Wucht auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Die Ampertaler gewannen nicht unverdient mit 2:0. Damit sorgte der SCK nicht nur dafür, dass der SVA Palzing nun mit neun Zählern Vorsprung auf Schwaig von ganz oben grüßt, sondern es war für die Apold-Elf auch eine gewisse Bestätigung: „Wir haben in der Winterpause in der Defensive taktisch etwas umgestellt, um noch kompakter spielen zu können“, erläutert Kirchdorfs Abteilungsleiter Stefan Lohmeier. „Das hat gegen Schwaig schon sehr gut geklappt.“ Natürlich habe man vom frühen Elfer profitiert. Aber auch sonst traten die Hausherren mit einer Cleverness auf, die meist nur von gestandenen Kreisliga-Mannschaften zu erwarten ist.

Dass die Kirchdorfer nun abheben, ist nicht zu erwarten. Vielmehr geht es darum, den Sieg gegen Schwaig beim Gastspiel in Wörth (Samstag, 15 Uhr) zu bestätigen. Dieses Match werde kein einfaches, prognostiziert Lohmeier. Gegen den FCS habe man lauern können, „doch diesmal werden wir das Spiel machen müssen“. Zudem tat sich Kirchdorf in der Hinrunde – trotz Heimvorteil – gegen den Mit-Aufsteiger lange schwer. „Da sollten wir wacher sein“, diktiert Lohmeier den Seinen.

Eine Trotzreaktion von seiner Mannschaft erwartet Michael Amberger, der Vorsitzende des TSV Moosburg. Er hatte sich den Auftakt ins Jahr 2019 ganz anders vorgestellt – das 0:3 gegen eben jenen SV Wörth war ein Armutszeugnis. „Wir haben etwas gutzumachen“, ruft Amberger seine Truppe auf, den Schalter umzulegen. Und das im doppelten Sinne: Zum einen gilt es, den eigenen Anhang nach dem Katastrophen-Start am vergangenen Sonntag versöhnlich zu stimmen. Zum anderen sinnen die Neustädter vor der Partie in Palzing auf Revanche. In der Hinrunde setzte es gegen die Ampertaler eine schmerzhafte 1:2-Heimniederlage. Das soll sich an diesem Sonntag (Anpfiff in Palzing ist um 15 Uhr) nicht wiederholen.

Damit das klappt, muss sich beim TSV aber einiges ändern. Zunächst müsse man die vielen Fehler abstellen, mahnt Amberger. „Außerdem müssen wir wieder disziplinierter spielen.“ Gemeint ist damit einerseits ein koordinierter Spielaufbau, der vor einer Woche beinahe vollständig zum Erliegen gekommen war. Andererseits sollten die Dreirosenstädter das Match dieses Mal zu elft beenden, wenn gegen Palzing am Ende Zählbares herausspringen soll. Gegen Wörth leistete man sich Mitte der zweiten Hälfte innerhalb von wenigen Minuten zwei Platzverweise. Fakt ist: Die Moosburger müssen sich in einigen Punkten verbessern „Dennoch“, sagt Amberger, „werden wir da mit Selbstvertrauen hinfahren.“

Quelle: Merkur.de

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