„Wir müssen nur lange genug die Null halten“

Ohne Belmin Idrizovic und Simon Edelmann: TSV Gräfelfing empfängt Neuhadern

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Wurde vom Sportgericht für drei Spiele gesperrt: Belmin Idrizovic

Das Sportgericht hat es nicht gut gemeint mit Belmin Idrizovic. Für seine Rote Karte im Spiel gegen den FC Wacker München wurde der Bosnier für drei Partien gesperrt.

Das Urteil sorgte für große Empörung beim TSV Gräfelfing. „Der Gegner ist in ihn reingelaufen“, widerspricht Bernd Gegenfurtner der Darstellung des Referees, der das Gericht Glauben schenkte. Der Coach kündigte deshalb Protest an. „Der Einspruch läuft bereits.“

Egal ob es zu einer Revision kommt oder nicht, Idrizovic wird den Wölfen am Sonntag (14.30 Uhr) im Heimspiel gegen den FC Neuhadern fehlen. Der Mittelfeldspieler geht dem Trainer genauso schmerzhaft ab wie Simon Edelmann, der privat verhindert ist. „Wir spielen gegen eine Mannschaft, die sich als Aufstiegsaspirant kundgetan hat“, sagt der Übungsleiter. Er erwartet deshalb eine knifflige Aufgabe gegen den Tabellenvierten der Kreisliga 2 München, bei der er die beiden Stammspieler dringend nötig gehabt hätte.

Bärenstarke Offensive beim FC Neuhadern

Obwohl der Unterschied zwischen dem Fußballclub und dem TSV in der Rangliste nur zwei Plätze und fünf Punkte beträgt, ist der Gegner den Wölfen in Sachen Offensive haushoch überlegen. Mit 31 Treffern hat Neuhadern fast doppelt so viele wie Gräfelfing (17) erzielt. Das 5-3-2 des Kontrahenten steht für Angriffsfußball pur, an dem sich verstärkt auch die Außen beteiligen. Luca Mauerer (7), Maximilian Schwahn (7) und Denis Falcan (5) haben schon kräftig eingelocht. Die Wölfe haben da nur wenig entgegenzustellen, sieht man einmal von Jose Nogueira Vieira (6) und Idrizovic (7) ab, der aber fehlt.

Bei allem Offensivwirbel ist Neuhadern jedoch davon abhängig, Raum für seine schnellen Vorstöße zu bekommen. Der Abwehrarbeit kommt deshalb große Bedeutung zu, wenn der TSV etwas Zählbares erreichen will. „Wir müssen nur lange genug die Null halten.“ Gegenfurtner setzt darauf, dass seine Defensive wieder so kompakt agiert wie in den meisten bisherigen Begegnungen. Dann ist die Chance groß, dass die Wölfe wie schon gegen den SV Planegg einen Favoriten ärgern können.   

Quelle: Merkur.de

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