„Der Teamgeist war entscheidend“

„Witzelfer“ - SC Fürstenfeldbruck gewinnt Krisen-Derby gegen den FC Aich

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Lange Spitz auf Knopf war das Stadtderby im Klosterstadion. 

Ein umstrittener Strafstoß hat dem SC Fürstenfeldbruck den glücklichen 3:2 (0:1)-Derbysieg gegen den FC Aich beschert. Während Bruck etwas aus der Abstiegszone kletterte, bleiben die Verlierer Tabellenletzte.

Die Brucker stellten vor 120 Zuschauern – darunter Oberbürgermeister Erich Raff – das willensstärkere Team. „Der Teamgeist war entscheidend“, fasste Brucks Spielmacher Leonardo Bayer das Stadtderby zusammen. Er ist der Neffe von Neu-Trainer Alexander Bayer. Dessen Analyse: „Es war kein schöner Sieg. Aber er tut uns gut.“

Die Aicher schlichen unterdessen nach der sechsten Pleite in Folge wie begossene Pudel vom Platz. Dennoch: „Die Mannschaft lebt. Die Tendenz geht nach oben“, sagte Präsident Gerhard Schuster. Eine Trainerdiskussion will der FC-Klubchef nicht aufkommen lassen. „Wir haben vollstes Vertrauen in Wolfgang Reinhardt.“.

Die erste Hiobsbotschaft ereilte Reinhardt bereits vor dem Anpfiff. Beim Einlaufen zog sich Kapitän Wolfgang Lankes eine Wadenverletzung zu. Auf einem sehr tiefem Geläuf entwickelte sich danach eine kampfbetonte Partie. Bezirksliga-Schiedsrichter Karin Weber (Hofstetten) hatte keine Probleme mit den Derby-Rivalen.

„Wir haben noch viel Arbeit vor uns“

In der Nachspielzeit der ersten Spielhälfte erzielte Manuel Milde das Aicher Führungstor. Bei dem abgefälschten Schuss war Marcel Kemmerer chancenlos. In den 45 Minuten zuvor konnten sich der SCF-Keeper und sein Aicher Kollege Maximilian Milde einige Male auszeichnen. Nach Wiederanpfiff verflachte die Partie zunächst etwas. Erst in den letzten 20 Minuten nahm die Partie wieder an Fahrt auf. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Innerhalb von drei Minuten drehten Michail Khrapak (72.) und Leonardo Bayer (75.) den 0:1-Rückstand in eine Brucker 2:1-Führung. Doch auch Aich kam nochmals zurück und glich durch Florian Friedrich nach 80 Minuten aus.

In der Schlussphase zeigte die Unparteiische nach einer Attacke von Manuel Milde an Brucks Khrapak auf den Punkt. „Ein Witzelfer“, wetterte Aichs Co-Trainer Michael Scherer. Beim Strafstoß, den John Edebiri sicher verwandelte, konnte Brucks neuer Cheftrainer nicht hinsehen. Auch danach blieb der 49-Jährige cool. „Wir haben noch viel Arbeit vor uns,“ kommentierte Alexander Bayer.

Quelle: Merkur.de

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