Kreisliga 2

Spitzenreiter gewinnt Spitzenspiel - knapp aber verdient

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Denklingen durfte gegen Penzing jubeln und bleibt an der Tabellenspitze (Archivbild). 

Es war kein hochklassiges Spiel, aber für Denklingen ein erfolgreiches. Mit 1:0 gewann der VfL das Spitzenspiel der Kreisliga 2 in Penzing. 

Denklingen – Sechs Punkte Vorsprung auf den Zweiten – und das sogar mit einem Spiel weniger: Der VfL Denklingen hat seit gestrigem Sonntag guten Grund, gern auf die Tabelle zu schauen. Denn mit einem 1:0 (1:0)-Erfolg im Spitzenspiel bei Penzing konnte sich das Team von Trainer Markus Ansorge ein wenig Luft im Aufstiegskampf verschaffen.

Eine fußballerische Offenbarung war das Kreisliga-Spitzenspiel nicht. „Beide Teams haben sich belauert, keines wollte einen Fehler machen“, sagt Ansorge. Er war trotzdem überrascht von der defensiven Ausrichtung Penzings. „Sie haben abgewartet und uns machen lassen. Das kam uns entgegen.“

Simon Ried erzielt das entscheidende Tor

In der neunten Minute hatte Denklingen die erste große Chance. Den Schuss von Armin Sporer klärte Penzings Torwart Tobias Wiedemann. Zwei Minuten später kombinierte der VfL gut, doch Simon Rieds Schuss ging daneben. Nach einer halben Stunde kamen die Gastgeber zu ihrer ersten Chance – VfL-Keeper Manuel Seifert hielt den Schuss von Josef Noder, der kurz darauf noch eine zweite Gelegenheit vergab. Noch vor der Halbzeit gelang Simon Ried der Treffer des Tages. Armin Sporer spielte ihn an, Ried drehte sich, zog ab und hämmerte den Ball ins lange Eck. „Das war ein überragendes Tor“, schwärmt Trainer Ansorge.

Der hätte nach der Pause fast ein zweites Tor seines Mittelfeldspielers gesehen. Tim Ried setzte sich da auf der Seite gut durch und bediente Simon Ried – dessen Schuss prallte aber von der Unterkante der Latte ab. „Penzing hat dann nach wie vor nicht hinten aufgemacht“, sagt Ansorge. „Richtig gefährlich war’s für uns fast nie.“ Der VfL hätte sogar noch auf 2:0 erhöhen können – aber Lukas Greif legte den Ball nicht auf seinen Mitspieler ab, sondern versuchte selbst sein Glück. Sein Ball wurde geblockt. In der Nachspielzeit musste schließlich Michael Stahl runter vom Feld – wegen Meckerns sah er Gelb-Rot. Sein Trainer sah’s gelassen: „Er ist eben ein emotionaler Spieler.“

Michael Stahl muss frühzeitig vom Feld

Am Ergebnis änderte es auch nichts mehr, dass Denklingen nun zu zehnt war. Es blieb beim 1:0. „Und das war auch verdient“, sagt Ansorge. „Penzing hat zu wenig gemacht, stand zu defensiv. Wir hätten den Sack noch früher zumachen müssen.“ 

In der Kreisliga 2 spielte Bernbeuren 1:1 in Fürstenfeldbruck

Quelle: Merkur.de

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