Kreisliga

Peiting hat Aufstieg in eigener Hand

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Ob es eine Bruchlandung oder eine Aufstiegsparty für den TSV Peiting (rote Trikots) gibt, hat die Mannschaft gegen d en FC Aich in der eigenen Hand. Das Foto entstand im Spiel gegen den TSV Bernbeuren (weiße Trikots).

In einem Fernduell wird am letzten Spieltag der Kreisliga 2 der Meister ermittelt. Die beste Ausgangslage hat der TSV Peiting als Erster.

Peiting –Aus dem Mehrkampf um die Aufstiegsplätze in der Kreisliga 2 wurde am vorletzten Spieltag nur noch ein Duell zweier Teams. Der TSV Peiting und der SC Pöcking-Possenhofen liefern sich in der letzten Saisonpartie an diesem Samstag (15 Uhr) bei ihren Auswärtsauftritten ein Fernduell um den Titel.

Bei einem Sieg der Peitinger beim FC Aich ist alles klar: Dann ist der Elf von Coach Benjamin Schwaiger Platz eins nicht mehr zu nehmen. Die drittplatzierten Aicher können nicht mehr in den Aufstiegskampf eingreifen, da sie bei Punktgleichheit mit Pöcking den schlechteren direkten Vergleich aufweisen. Sollte es für den TSV Peiting nicht zu einem Dreier beim Dritten reichen, wären die Peitinger auf Schützenhilfe des FC Eichenau angewiesen, beim dem der Tabellenzweite SC Pöcking gastiert. Ob die Eichenauer, die bereits als Teilnehmer der Abstiegsrelegation feststehen, dazu in der Lage sind, steht allerdings in den Sternen.

Kreisliga: Peiting hat Aufstieg in eigener Hand

Deshalb konzentrieren sich die Peitinger auf ihre Aufgabe in Aich. „Unsere Zielsetzung ist klar: Wir wollen die drei Punkte holen, um die Meisterschaft fix zu machen“, sagt Schwaiger. Er rechnet allerdings mit einer schweren Aufgabe, da die Hausherren befreit aufspielen können. „Ich denke, sie werden nochmals alles geben“, rechnet Schwaiger mit heftiger Gegenwehr. Vor allem vor FCA-Goalgetter Florian Friedrich müssen sich die Peitinger in Acht nehmen, da er aktuell 19 Treffer wie Maisachs Manuel Eisgruber aufweist und damit beste Chancen hat, die Torjägerkrone zu erobern.

Personell schaut es beim TSV vor dem Saisonfinale nicht wirklich rosig aus. Gleich hinter sechs angeschlagenen Spielern, darunter Stürmer Matthias Lotter, steht ein Fragezeichen. Sicher ausfallen wird Christoph Enzmann, der bei der U19 in Polling zeitgleich um den Kreisligaaufstieg kämpft. Dafür kehrt der zuletzt gesperrte Elias Heiß ins Team zurück. „Die Personallage ist etwas angespannt, ich bin dennoch überzeugt, dass die Jungs nochmal 100 Prozent geben und alles für die Meisterschaft raushauen werden“, sagt Schwaiger, der ungeachtet des Resultats bereits jetzt ein positives Fazit zieht: „Der Mannschaft, meinen Vorgängern und dem Verein muss man ein großes Kompliment aussprechen. So eine Saison mit so vielen Verletzungen und wechselnden Trainern zu spielen, ist eine enorme Leistung. Da gibt es wenige Vereine, die so etwas kompensieren können.“

Online-Umfrage

Schafft der TSV Peiting den Aufstieg in die Bezirksliga? Das wollten wir von den Internetnutzern wissen. Mehr als 50 Prozent (31 Stimmen) der 59 Teilnehmer trauen dem TSV Peiting den Aufstieg als Meister zu. Dazu kommen noch rund zehn Prozent (sechs Stimmen), die damit rechnen, dass der TSV Peiting in die Relegation muss, sich aber dort durchsetzt. 22 Stimmen, und damit gut ein Drittel aller Teilnehmer, glauben nicht daran, dass Peiting in der kommenden Saison Bezirksliga spielt.

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Quelle: Merkur.de

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