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Haimhausen mit 3:0-Führung nach acht Minuten, Indersdorf mit spätem Siegtreffer

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Gelbe Frühstarter: Der SV Haimhausen legte in Röhrmoos los wie die Feuerwehr.
Gelbe Frühstarter: Der SV Haimhausen legte in Röhrmoos los wie die Feuerwehr. Foto: hab © hab

Dachau/Haimhausen – Die Fußballer des SV Haimhausen haben bei ihrem Gastspiel in Röhrmoos etwas Außergewöhnliches bewerkstelligt: Sie führten nach acht Minuten schon 3:0.

SpVgg Röhrmoos – SV Haimhausen 2:6 (1:3): Das war eine deftige Heimniederlage. Bereits nach acht Minuten war das Spiel zugunsten des SV Haimhausen gelaufen. Denn Treffer von Stefan Bernhard (3.), Goalgetter Marcus Malle (6.) und Philipp Schmid (8.) bedeuteten eine sehr frühe und komfortable 3:0-Führung für den SVH. Zwar konnte Eric Kammerer (43.) für die SpVgg auf 1:3 verkürzen, doch Marcus Malle erhöhte bereits in der 52. Minute durch einen Foulelfmeter auf 4:1. Stefan Bernhard ließ seinen zweiten Treffer in der 63. Minute folgen, ehe Michael Schmid vier Minute darauf auf 2:5 verkürzte. Nur eine Minute später setzte Maximilian King den Schlusspunkt der torreichen Partie. „Wir waren das bessere Team und haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht, dazu standen wir defensiv gut und haben es erwachsen zu Ende gespielt“, sagte SVH-Trainer Christian Schmeizl. „Haimhausen war einfach besser“, räumte SpVgg-Sprecher Uli Reiser ein. Wenn du nach acht Minuten 0:3 hinten bist, ist das Spiel vorbei, bevor es richtig losgeht.“  ro

SV Türk Dachau – TSV Altomünster 3:1 (2:0): Türk Dachau zeigte eine vor allem spielerisch gute Leistung. Die Gäste aus Altomünster kamen deshalb häufig gar nicht in den Zweikampf. Dachau entschied die Partie frühzeitig mit schön herausgespielten Toren von Oussama Boulezaz (23.), Emrah Ergin (30.) und Ugur Alkan (52.). Der Ehrentreffer fiel in der 72. Minute, Torschütze war Fisher Kialanda. „Wir waren über das ganze Spiel hinweg spielerisch überlegen, das Ergebnis geht vollkommen in Ordnung,“ sagte Dachaus Sprecher Berkan Tuna. Eventuell wären noch ein oder zwei Tore mehr drin gewesen. Alto-Sprecher Stefan Loibl musste sich vor seinem Statement erst einmal sammeln: „Wir rätseln, woran es liegt, denn wir haben eigentlich eine gute Aufstellung gehabt.“ Loibl sah in seiner Mannschaft auch im kämpferischen Bereich Schwächen.  ro

ASV Dachau II – TSV Bergkirchen 1:4 (1:3): Nach einer halben Stunde hatte es noch gut ausgesehen für die ASV-Zweite im Spiel gegen den TSV Bergkirchen, obwohl Dominik Hörmann in der 14. Minute den Dachauer Führungstreffer durch Maximilian Bauer (12.) gekontert hatte. Danach drehten die Gäste auf. „Bergkirchen war leichtfüßiger und hat mit Selbstvertrauen gespielt, wir waren defensiv nicht immer auf der Höhe“, sagte Saki Kiourkas, Trainer der Dachauer. Michael Schlemmer (36.) und Stefan Frimmer (41.) sorgten mit ihren Treffern für einen Zwei-Tore-Vorsprung der Gäste zur Halbzeit. Die Dachauer fanden auch nach dem Seitenwechsel keine Antwort. „Wir hatten zwar zwei Situationen, um noch einmal ranzukommen, doch Bergkirchen war zu stark“, urteilte Kiourkas. Michael Mayr setzte in der 79. Minute den Schlusspunkt zum 1:4 für den Tabellenführer. „Man hat gesehen, was passiert, wenn eine Mannschaft mit Selbstvertrauen gegen eine spielt, die weniger selbstbewusst auftritt“, so Kiourkas.  stm

TSV Indersdorf – SV Ampermoching 3:2 (1:0): Im Spiel gegen Odelzhausen hatte Torhüter Jonas Tschiesche in der Schlussphase einen Elfer verschuldet, der dem TSV Indersdorf zwei Punkte kostete. Gegen Ampermoching war Tschiesche dafür mit seinem gehaltenen Strafstoß maßgeblich am 3:2-Heimsieg beteiligt. Nach einer schönen Kombination über Matthias Salvermoser und Tobias Altstiel veredelte Serhat Akdogan nach einer halben Stunde die Traumflanke von Franz Wianski zum 1:0. Kurz vor der Halbzeit hielt Tschiesche den berechtigten und von Jonas Fuchsbichler getretenen Foulelfmeter. Jonas Scherer gelang in der 51. ein sehr kurioses Freistoßtor aus der eigenen Hälfte zum 2:0. Der Ampermochinger Torhüter Reischl hatte offenbar Sichtprobleme wegen des reflektierenden Flutlichts gehabt. Doch Ampermoching steckte nicht auf. Binnen vier Minuten gelang durch zwei Ecken-Standards der 2:2 Ausgleich, es trafen Mestan Klink und Fabian Barth. Doch nur vier Minuten später erzielte Kilian Schmeller den viel umjubelten 3:2-Siegtreffer. Sein Schuss aus 16 Meter wurde abgefälscht.  tol

TSV Schwabhausen – SV Petershausen 3:1 (1:0): „Endlich wieder mal ein Sieg“, freute sich TSV-Coach Hans Wolf nach der Partie. „Aber es war nicht unbedingt das beste Fußballspiel. Unter dem Strich ist es auch egal, endlich haben wir mal wieder einen Dreier eingefahren“, so der Schwabhauser Trainer weiter. Neun Gelbe Karten und zwei Mal den roten Karton zückte der Schiedsrichter. „Da waren Entscheidungen dabei, die ich einfach nicht nachvollziehen kann“, kommentierte Wolf die Leistung des Referees. Christian Henning brachte den Gastgeber in der 19. Minute in Front. Durch die Rote Karte für Maximilian Blank in der 45. Minute spielte Schwabhausen im zweiten Spielabschnitt in Unterzahl. Die Wolf-Elf verlegte sich aufs Kontern – und diese führten per Doppelschlag in der 52. und 54 Minute zur 3:0-Führung, Thomas Schneider und Christian Henning mit seinem zweiten Treffer des Tages sorgten für die Vorentscheidung. Andreas Leyerer gelang in der 75. Minute der Anschlusstreffer. Mehr kam allerdings für den Gast nicht heraus. In der 82. Minute bekam auch SVP-Akteur Florian Ziller den roten Karton unter die Nase gehalten.  hae

TSV Arnbach – SV Riedmoos 1:1 (0:1): Der TSV Arnbach musste sich im Heimspiel gegen den SV Riedmoos mit einem Remis zufriedengeben. Mann des Tages auf Arnbacher Seite war Fabian Beck, der in der Nachspielzeit (90.+4) einen Elfmeter verwandelte. Der Gast aus Riedmoos kam besser in die Partie, er führte durch einen Treffer von Mario Grad in der 17. Minute. Die Halbzeitführung war nicht unverdient, denn der Gastgeber fand einfach nicht ins Spiel. Im zweiten Spielabschnitt besserte es sich aus Arnbacher Sicht etwas, allerdings zunächst ohne nennenswerten Erfolg. Nur gut für den TSV, dass Fabian Beck Nerven aus Stahl hatte. So bleibt die Mannschaft von TSV-Trainer Daniel Steininger am Spitzenduo aus Indersdorf und Bergkirchen dran.  hae

Kreisklasse Aichach

VfL Ecknach II – FC Tandern 2:2 (1:1): Ein fußballerischer Leckerbissen war nicht zu erwarten im Duell der beiden Teams aus dem hinteren Tabellendrittel. Der wurde es auch nicht. „Spielerisch war das so lala“, sagte FCT-Trainer Oliver Beck. Chancen gab es dennoch. Tandern war bei einem gegnerischen Pfostentreffer im Glück und führte wenig später, weil Moustapha Dieng nach einem Chip von Raphael Scherrmann über die Abwehr alles richtig machte (15.). Die Gastgeber meldeten sich jedoch vor der Halbzeitpause zurück. Florian Englhard wuchtete den Ball nach einem Pass in den Rücken der Abwehr ins Eck (21.) – und legte nach dem Seitenwechsel mit einer Kopie des Ausgleichstreffers sein zweites Tor nach (58.). Zuvor hatten beide Teams das Torgestänge getroffen. Tandern stand unter Druck, zeigte aber die perfekte Reaktion, denn nur eine Minute später glich Korbinian Kölbl (59.) zum 2:2 aus. „Wir waren kämpferisch vor allem nach dem Seitenwechsel sehr gut. Da haben wir viele Zweikämpfe gewonnen. Das Ergebnis geht schon in Ordnung“, so Beck.  stm

Kreisklasse Zugspitz

VfL Egenburg – 1. SC Gröbenzell 0:3 (0:1): Egenburg wollte nach zwei Niederlagen in Folge nicht früh einem Rückstand hinterherlaufen und begann vorsichtig. Auch die Gäste hielten sich zurück, sodass sich eine chancenarme Anfangsphase entwickelte. Mitte der ersten Halbzeit wurde Egenburg zwingender, doch der Führungstreffer fiel kurz vor der Halbzeit auf der anderen Seite. Ein Gröbenzeller kam in einer undurchsichtigen Situation im Strafraum zu Fall, der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt und Philip Schmid (42.) verwandelte.

Egenburg brauchte ein Tor, trat aber nach dem Seitenwechsel so lethargisch auf wie in den vergangenen Wochen. Die Gröbenzeller nutzten dies eiskalt aus. Michael Miklautsch (54.) erhöhte, nachdem die Gäste mit einem Pass die VfL-Defensive aushebelten. In der 73. Minute legte Lukas Schuhmann nach einer Slapstick-Einlage der Egenburger den dritten Treffer nach. Beim 0:3 blieb es bis zum Schluss.

Auch aufgrund der Heimschwäche mit nur einem Sieg aus sechs Spielen hat der VfL die Quali zur Aufstiegsrunde verpasst.  stm

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