Kriselnder SCF beendet Pleite mit acht Mann

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SCF-Coach Tarik Sarisakal.

SC Fürstenfeldbruck – Es war ein Samstag zum Vergessen für den SC Fürstenfeldbruck. Nicht nur, dass das Finanzamt den finanziell klammen Club im Visier hat, auch sportlich wurde der vorzeitige Klassenerhalt bei der 1:3 (0:0)-Niederlage gegen Ottobeuren verpasst.

Wieder haderten die Brucker mit dem Schiedsrichter. Beim Schlusspfiff standen ur noch acht Lokalmatadoren auf dem Feld. Christian Rodenwald und Andreas Beinhofer durften nach Ampelkarten vorzeitig zum Duschen, Fabian Meinberger sah sogar glatt Rot. Alle drei Platzverweise waren aber höchst umstritten. Meinberger soll nach Ansicht von Schiri Maximilian Ganslmeier den Linienrichter angespuckt haben.

Die Szene spielte sich in der 54. Minute unmittelbar nach dem 0:2 ab. Ottobeurens Stürmer Michael Aurbacher stand dabei klar im Abseits. Doch die Fahne des Assistenten blieb unten, der Treffer zählte. Dass Meinberger im Frust Richtung Linienrichter gespuckt haben soll, bestreitet der Verteidiger vehement. „Ich habe einfach nur auf den Boden gespuckt“, sagte der Verteidiger. „Sogar der Linienrichter hat selbst gesagt, dass er nichts bemerkt hat.“ Doch der aus Oberglaim angereiste Ganslmeier ließ sich davon nicht überzeugen und hielt dem Verteidiger den roten Karton unter die Nase. Im Zuge der Diskussionen sah auch Kapitän Rodenwald Gelb, was ihm in der 57. Minute zum Verhängnis wurde: Nach einem weiteren Foul gab’s Gelb-Rot. Beinhofers erste Verwarnung war ebenfalls höchst umstritten. Ganslmeier, der direkt am Ort des Geschehens gestanden hatte, ließ die Partie zunächst weiterlaufen. Erst als sein 50 Meter entfernt stehender Assistent plötzlich Foul signalisierte, pfiff er und zeigte Beinhofer auch noch die gelbe Karte.

In dem hart umkämpften Spiel waren die Gäste nach der Pause durch einen Konter in Führung gegangen. Nach dem umstrittenen 2:0 und den Platzverweisen war die Messe freilich gelesen. Immerhin gelang Karol Kopec in dreifacher Unterzahl noch der Ehrentreffer. Trainer Tarik Sarisakal hüllte sich nach dem Spiel in vielsagendes Schweigen: „Jedes Wort, das ich sage, kostet mich eine Strafe. Und das Geld für sowas habe ich nicht.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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