Aufsteiger erwartet Augsburg II

"Die Lage ist nicht hoffnungslos" in Unterföhring

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Andi Faber ist nach seiner Ampelkarte in der Vorwoche doppelt gestraft: Er muss gegen Augsburg zuschauen und in die Mannschaftskasse einzahlen. F: Leifer

Das letzte Heimspiel des Jahres ist für den FC Unterföhring unter normalen Umständen auch die letzte Chance, zumindest den zehnten Punkt einzufahren. Nach dem Duell an diesem Samstag mit dem FC Augsburg II (14 Uhr, Sportpark Heimstetten) geht es dann nur noch ins Grünwalder Stadion zum FC Bayern II.

Während der FC Bayern II wieder eine kleine Chance haben, den TSV 1860 an der Tabellenspitze in der Rückrunde doch noch einzuholen, haben sich die Augsburger zur grauen Maus entwickelt. Zwei Unentschieden und drei Niederlagen haben dafür gesorgt, dass die Schwaben auch nur noch vier Punkte on der Abstiegsrelegation entfernt sind. „Augsburg ist nicht unschlagbar“, sagt Vize-Präsident Bernd Mayer, „wenn wir wieder eine Leistung bringen wie gegen Schweinfurt oder in Fürth.“ Auch wenn die Tendenz des abgeschlagenen Letzten nicht gut sei und der Abstiegsrelegationsplatz schon elf Zähler weg ist, sieht Mayer noch keine Vorentscheidung: „Die Lage ist nicht hoffnungslos. Wir können genauso eine Serie starten wie die eine oder andere Mannschaft.“ Das dürfte eine Anspielung auf Mitaufsteiger Pipinsried sein, der aktuell 17 Punkte mehr als der FCU hat, aber in den direkten Duellen nicht unbedingt 17 Punkte besser war.

Das Andenken von Pipinsried sind die Sperren von Arijanit Kelmendi und Andreas Faber. Kelmendi wird dem FCU sehr fehlen, denn er war etwa beim bisher einzigen Sieg in Fürth einer der besten Unterföhringer Spieler. Andreas Faber muss nach seiner Ampelkarte für zweimal Meckern binnen einer Minute nicht nur aussetzen, sondern auch für die Disziplinlosigkeit in die Mannschaftskasse etwas einzahlen.

Das Duell mit dem FC Augsburg II, dessen erste Mannschaft keine zehn Kilometer entfernt vom Sportpark Heimstetten zur gleichen Zeit in der Allianzarena spielt, ist für den FC Unterföhring das Wiedersehen mit dem alten Bekannten Efkan Bekiroglu. Den 22-Jährigen entdeckte der FCU einst beim Bezirksligisten Phönix München und machte ihn groß. Bekiroglu machte in der Bayernliga 21 Tore in 33 Spielen und bekam dann das Angebot aus Augsburg. Die Schwaben holten vom FCU noch einen weiteren Shootingstar bei Albion Vrenezi, der heute in der 2. Bundesliga für den SSV Jahn Regensburg spielt. Bekiroglu ist nun schon in seiner dritten Spielzeit Stammkraft beim FC Augsburg. Auch wenn er regelmäßig bei seinem alten Verein als Zuschauer aufkreuzt, ist an einen Wechsel Bekiroglus zurück zum FC Unterföhring aktuell nicht zu denken.

Aufstellung: Sturm – Bittner, Brandstetter, Eder, Putta – Büchel, Kain, Kostorz – Takahara, Olwa-Luta – Schmidt.

Quelle: fussball-vorort.de

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