Die Lage in Pullach spitzt sich zu

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Ausgerutscht: Michael Berchtold (r.) und der SV Pullach

Pullach - Der SV Pullach rutscht immer tiefer in die Abstiegszone. Im Heimspiel gegen den TSV Gersthofen setzte es eine 0:2-Niederlage.

Statistik

SV PULLACH – GERSTHOFEN 0:2 (0:1)
SV Pullach: Shohat – Duswald, Heckel, Königer, Berchtold, Schuff, Lautner (63. Thurnhuber), Knapic, Maric (63. Hodzic), Schlichting (79. Malige), Rauch
Tore: 0:1 Neumeyer (24.), 0:2 Hintersberger (84., Foulelfmeter)

Durch die 0:2 (0:1)-Heimniederlage gegen den TSV Gersthofen hat sich der SV Pullach endgültig tief in den Abstiegsstrudel manövriert. Die Lage an der Gistlstraße wird immer kritischer, die Verunsicherung der Mannschaft immer deutlicher.
„Mir tun die Spieler leid, denn am Willen liegt es wirklich nicht“, so SVP-Sprecher Walter König, der allerdings erneut große spielerische Mängel beklagte. Die Gäste aus Gersthofen waren als Tabellennachbar der Pullacher angereist, auch sie standen also unter Druck. „Es war für beide Mannschaften ein richtungsweisendes Spiel“, umschrieb König die Ausgangssituation, die für die Zuschauer eher unerfreuliche Folgen hatte, denn, so sein Urteil: „Es wurde wenig attraktiver Fußball geboten.“ In einer schwachen ersten Halbzeit hatten die Raben optische Vorteile, sie strahlten zunächst aber keinerlei Gefahr aus. Das galt auch für die defensiv eingestellten Gäste. Trotzdem gingen diese in Führung, als ihr Torjäger Andreas Neumeyer nach einem weiten Pass Pullachs Kapitän Florian Königer mit einer Körpertäuschung narrte und den Ball aus zehn Metern unhaltbar versenkte (24.). „Dieser Angriff war eigentlich so was von harmlos“, schüttelte König den Kopf über diesen Treffer aus dem Nichts.
Erst gegen Ende des Durchgangs hatten dann auch die Pullacher zwei Möglichkeiten, beide Male nach gekonntem Flügelspiel: Nach Michael Berchtolds Flanke von links geriet Mario Maric in Rücklage und schoss drüber (37.), Toni Rauch verfehlte Christian Duswalds Hereingabe von der anderen Seite um Haaresbreite (45.). Nach dem Wechsel versuchte Pullach verstärkt Druck aufzubauen, was aber nur selten gelang, so bei Sebastian Schuffs idealer Flanke auf Alexander Lautner, dessen Kopfball aber zu schwach war, um Torwart Christian Krieglmeier vor ernsthafte Probleme zu stellen (53.). SVP-Keeper Gil Shohat hatte da mit einem Neumeyer- Schuss schon mehr Mühe, rettete mit einem tollen Reflex (55.). Danach schien Pullach doch noch mal richtig Gas zu geben: Philipp Schlichting prüfte Krieglmeier, den Nachschuss setzte Elvir Hodzic knapp daneben (66.), eine abgerissene Hodzic-Flanke lenkte Krieglmeier gerade noch zur Ecke (68.).

So berichtete FUSSBALL VORORT über das Spiel

Doch das war es dann schon wieder. Gersthofen wirkte bei seinen Kontern gegen die nun immer offenere SVP-Abwehr gefährlicher, war allerdings auf einen äußerst fragwürdigen Strafstoß angewiesen, um durch Johannes Hintersberger für die endgültige Entscheidung zu sorgen (84.). Während Manager Theo Liedl und Trainer Carsten Teschke trotz der neuerlichen Pleite unisono betonten, man dürfe sich nicht verrückt machen lassen und müsse in Ruhe weiterarbeiten, hat für König das große Zittern spätestens jetzt begonnen: „Gersthofen ist eine Mannschaft auf Augenhöhe, gegen die man daheim nicht verlieren darf. Und wenn man so früh so hinten drin steht, ist es schon sehr bedenklich.“

um

Quelle: fussball-vorort.de

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