1. tz
  2. Sport
  3. Amateure

Oberweikertshofen wacht zu spät auf: Zeit reicht gegen Gersthofen nur noch zum Anschlusstreffer

Erstellt:

Von: Dieter Metzler

Kommentare

Einen schweren Stand hatte Oberweikertshofens Torjäger Dominik Widemann (in Grün).
Einen schweren Stand hatte Oberweikertshofens Torjäger Dominik Widemann (in Grün). © Dieter Metzler

Einen Punkt hätte der SC Oberweikertshofen aus Gersthofen mitnehmen können, wenn die Elf von Trainer Dominik Sammer etwas früher aufgewacht wäre.

Oberweikertshofen – So aber musste der SCO mit einer 1:2-Niederlage im Gepäck die Heimreise antreten. Bevor Ferkan Secgin nach einer guten halben Stunde die Führung für die Gastgeber erzielte, hätten der Reihe nach Dominik Widemann, Maxi Schuch und Osman Yontar das 1:0 für Weikertshofen erzielen können – doch sie vergaben. „Wir haben das Spiel zwischen der 30. und 45. Minute verloren“, konstatiert Sammer. Gersthofen gelang nicht nur das 1:0 in dieser Zeit, sondern Matthias Steger traf auch noch zum 2:0. Pech hatte Kapitän Alex Greif, der mit einem Schuss aus spitzem Winkel am Pfosten scheiterte.

Andererseits bewahrte ein seit einem Zusammenprall mit Manuel Lippe angeschlagener Adrian Wolf im Tor des SCO seine Elf vor einem höheren Rückstand. „Wir haben den Gegner stark gemacht“, sagt Sammer. Die zweiten 45 Minuten mussten die Gastgeber zu zehnt bestreiten, nachdem sich Jermaine Meilinger auf dem Weg in die Halbzeitpause im Kabinentrakt eine Tätlichkeit gegen SCO-Spieler Kilian Lachmayr leistete und vom Unparteiischen Philipp Ettenreich (Zusamaltheim) die Rote Karte sah.

Weikertshofens Trainer bringt gleich vier Neue zur Halbzeit

Zum Wiederanpfiff brachte Sammer gleich vier neue Spieler und blies zur Aufholjagd. Darunter auch Torhüter Lukas Schneider, der für den verletzten Wolf kam. Trotz der numerischen Überlegenheit wollte zunächst aber ein Tor nicht gelingen. Die Weikertshofener schnürten Gersthofen in der eigenen Hälfte ein, doch die Aktionen waren alle zu ungenau. Erst der eingewechselte Michael Arndt erzielte mit einem fulminanten Schuss drei Minuten vor Schluss den 2:1-Anschlusstreffer.

Doch da hatte auch der SCO einen Spieler weniger auf dem Platz, weil Lukas Kopyciok eine Zehn-Minuten-Strafe absitzen musste. In der verbleibenden Zeit hätten sich die Gersthofener dann fast selbst noch bestraft mit einem Kopfballeigentor. Doch der Ball sprang auf die Querlatte. Danach fischte der TSV-Schlussmann Jürgen Engelleiter noch einen Ball aus dem Kreuzeck. (Dieter Metzler)

Auch interessant

Kommentare