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Vor dem Derby: Olching und Oberweikertshofen gehen auf Spionage-Tour

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Von: Thomas Benedikt

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Lang ist’s her: Das letzte Liga-Duell der beiden SCOs war 2018. Olching gewann die hitzige Partie knapp mit 4:3.
Lang ist’s her: Das letzte Liga-Duell der beiden SCOs war 2018. Olching gewann die hitzige Partie knapp mit 4:3. © Dieter Metzler

Fast vier Jahre ist es her, dass Olching und Oberweikertshofen in der Landesliga zum Landkreis-Derby aufeinander trafen. Jetzt ist es wieder so weit.

Olching/Oberweikertshofen – Das letzte Liga-Aufeinandertreffen der beiden Teams datiert zurück zum 3. November 2018. Es war wohl eines der packendsten Duelle, das sich die zwei Landkreis-Vereine jemals geliefert haben. Eine 3:0-Führung der Olchinger zur Pause egalisierte Weikertshofens Maximilian Schuch bis zur 79. Minute mit einem lupenreinen Hattrick. Doch den Olchingern gelang postwendend der 4:3-Siegtreffer. Zwei Platzverweise in den hitzigen Schlussminuten garnierten das Derby-Erlebnis.

Beide Trainer beobachten den Konkurrenten

Auf ein ähnliches Fußball-Fest dürften die meisten Fans auch am Samstag hoffen. „Ich würde es aber gerne ruhiger gestalten“, sagt Olchings Trainer Martin Buch. Vor allem auf die Platzverweise könne er verzichten. Der Coach der Amperstädter hat sich akribisch auf die Partie vorbereitet – wie auch Gegner-Trainer Dominik Sammer. Beide waren am vergangenen Wochenende auf Spionage-Tour. Sammer folgte den Olchingern am Sonntag zu deren Auswärtsspiel nach Ehekirchen und machte fleißig Notizen. Buch hatte bereits tags zuvor zusammen mit einigen Spielern den 3:1-Heimsieg der Oberweikertshofener über Schwabmünchen beobachtet.

Und was die Trainer zu sehen bekamen, hinterließ bleibenden Eindruck. „Ich erwarte eine laufstarke und aggressive Olchinger Mannschaft“, sagt Sammer. Ein Kompliment, das Buch zurückgibt. Er stellt sein Team auf physisch starke Weikertshofener ein, die ganz und gar nicht wie ein Aufsteiger auftreten. „Allein mit ihren Neuverpflichtungen haben sie den Anspruch auf einen Platz in der oberen Tabellenhälfte klar gemacht“, so der Olching-Coach, der am Samstag wieder selbst an der Seitenlinie stehen wird, nachdem er vergangenen Woche krank zu Hause geblieben war.

Nur wenige Spieler fehlen am Samstag

Fehlen werden dafür andere. Auf Weikertshofener Seite schmerzt der Ausfall von Dominik Danowski, der sich im Training eine schwere Knieverletzung zuzog, als er im Rasen hängen blieb. Der 21-Jährige, der zu Saisonbeginn vom Landesligisten Königsbrunn gekommen war, wird wochenlang ausfallen, befürchtet Sammer. „Das ist natürlich gerade fürs Derby sehr schade.“ Auch für Christian Mühlberger kommt das Landkreis-Duell noch zu früh. „Er wird noch mindestens zwei Wochen brauchen, bis er wieder mitwirken kann.“

Bei den Olchingern wird aus beruflichen Gründen Benedikt Wiegert fehlen. Dazu muss Dominik Dierich das letzte Spiel seiner Rot-Sperre absitzen. Trotzdem überwiegt die Vorfreude. „Wir haben die ganze Woche darauf hingearbeitet. Jetzt zählt’s auf dem Platz“, sagt Buch. Am Samstag um 15 Uhr ist Anpfiff im Olchinger Amperstadion. (Thomas Benedikt, Dieter Metzler)

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