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Drei Spiele in sechs Tagen: Power-Start in der Landesliga - „das ist nicht ohne“

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Von: Moritz Bletzinger

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Steven Toy: Wäre es lieber, wenn die englische Woche in der Landesliga nicht direkt zum Auftakt gespielt würde.
Steven Toy: Wäre es lieber, wenn die englische Woche in der Landesliga nicht direkt zum Auftakt gespielt würde. © Christian Riedel

Die Landesliga Südost beginnt die Saison mit einer englischen Woche. Alle Teams müssen direkt einen Kraftakt wegstecken. Wie gehen die Trainer damit um?

München - Es hat Tradition in der Landesliga Südost: Die Saison beginnt mit einer englischen Woche. Nach der Vorbereitung geht es für die Mannschaften direkt in ein straffes Programm. Den Kaltstart fangen die großen Kader in der Landesliga auf.

Englische Woche zum Ligastart: „Da muss man sich überlegen, wie man regeneriert“

„Wir müssen rotieren. Das ist nicht ohne“, sagt Ugur Alkan vom TSV Eintracht Karlsfeld. Nach den Partien gegen Schwaig (Samstag) und Kirchheim (Dienstag) fährt er am Freitag mit seinem Team nach Ampfing. „Da muss man sich überlegen, wie man regeneriert im Training und nach den Spielen“, erklärt der Coach.

Aber: „Ob das jetzt kommt, oder in zwei Wochen, ist eigentlich egal“, sieht er die Thematik entspannt, „jede Mannschaft hat einen Kader mit um die 20 Mann, da kann man die Belastung steuern.“

Landesliga Südost startet mit englischer Woche: „Ich fand es nie toll“ - Toy hätte lieber normalen Auftakt

„Ich finde es ehrlich gesagt nicht gut“, sagt KSC-Trainer Steven Toy über den Ligaauftakt in Siebenmeilenstiefeln: „Es ist immer schon so gewesen, ich fand es nie toll. Es wäre aus meiner Sicht besser, wenn die englische Woche ein später käme.“ Personelle Probleme sieht er auf den Kirchheimer SC am Freitag in Unterföhring trotzdem nicht zukommen: „Wir haben einen großen Kader.“

ASV Dachau: „Ich bin froh, dass wir wieder spielen“ - Haupt nimmt straffes Landesliga-Programm sportlich

„Für Teams mit einem kleinen Kader oder vielen Verletzten, kann die englische Woche schon ein Problem werden“, denkt Manuel Haupt vom ASV Dachau. Das trifft auf den Aufsteiger aber nicht zu, er ist gut gewappnet. Am Freitag fährt Manuel Haupt mit seiner Mannschaft zum FC Sportfreunde Schwaig. „Dadurch, dass die Belastung für alle gleich ist, sehe ich keinen Vor- oder Nachteil für jemanden“, bleibt Haupt entspannt und geht die Saison sportlich an: „Ich bin froh, dass wir wieder Fußball spielen dürfen.“ (moe)

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