Erster Spieltag am 24. Juli

Landesliga Südwest stimmt mehrheitlich für klassische Variante

Arne Albl ist für das normale Modell.
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Arne Albl ist für das normale Modell.

Die Landesliga Südwest hat sich für das alte Spielsystem entschieden. In der Landesliga Nordost und Nordwest kommt es hingegen zum alternativen Modell.

Garmisch-Partenkirchen – Die einen müssen sich nun entscheiden, die anderen haben es schon hinter sich. Im Kreis Zugspitze wird am kommenden Wochenende beschlossen, welches Spielmodell in der nächsten Saison zum Tragen kommt. Die Bayern- und Landesligisten sind da schon einen Schritt weiter. Bis Mittwoch konnten die Vereine ihre Meinung dem Bayerischen Fußball-Verband (BFV) mitteilen.

Nun ist das Ergebnis veröffentlicht worden. Das Resultat: Unterschiedliche Modelle werden bevorzugt.

Landesliga Nordost und Nordwest votieren für alternatives Spielmodell

In den beiden Bayernligen Nord und Süd sowie in den Landesligen Mitte, Südost und Südwest sprach sich die Mehrheit der Klubs für das klassische System mit Hin- und Rückrunde aus. Die Vereine der Landesliga-Staffeln Nordost und Nordwest votierten hingegen für ein alternatives Spielklassenmodell. Heißt für den 1. FC Garmisch-Partenkirchen: Alles wie gehabt. So hatte es sich der 1. FC auch gewünscht. „Wir sind dafür, dass es nun erstmal wieder normal anfangen sollte“, sagt der FC-Vorsitzende Arne Albl. Zudem hatte ihn die Gruppeneinteilung bei einem der Alternativmodelle abgeschreckt. „Da wären Gilching und Olching in der anderen Gruppe gewesen. Da frage ich mich, was das für ein Sinn macht?“ Entsprechend setzte Albl sein Kreuz beim klassischen Modell – wie zehn weitere Südwest-Landesligisten. Sieben Teams hatten sich für die Alternativen ausgesprochen. Auch Albl ist nicht abgeneigt. „Man muss das nicht wieder komplett in die Ecke stellen. Wir können es ja uns in den anderen Ligen anschauen und dann am Ende der Saison noch mal drüber reden.“

Diese Erfahrungswerte werden in der Saison 21/22 in den Staffeln Nordwest (sieben für das klassische Modell, zwölf für das alternative) und Nordost (acht für das klassische Modell, zehn für das alternative, eine Enthaltung) gesammelt. Die Vereine sprachen sich für die Variante mit einer zweigeteilten Vorrunde sowie einer Final- und Abstiegsqualifikationsrunde (jeweils Hin- und Rückspiel) aus.

Was alle eint ist der Saisonstart. Sowohl die beiden Bayernligen als auch die fünf Landesligen starten am 24. Juli in die neue Saison – sofern es die Pandemie zulässt.  

(Patrick Hilmes)

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