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TSV Jetzendorf: Schäffler-Elf will den ersten Saisondreier einfahren

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Einen harten Kampf lieferten sich der SC Oberweikertshofen (weiße Trikots) und der TSV Jetzendorf.
Einen harten Kampf lieferten sich der SC Oberweikertshofen (weiße Trikots) und der TSV Jetzendorf. © Dieter Metzler

Im Heimspiel gegen SV Mering möchte der TSV Jetzendorf seinen ersten Saisonsieg einfahren. Dazu müsste man ähnlich gut verteidigen wie gegen Oberweikertshofen.

Jetzendorf – Aufsteiger gegen Stammgast heißt es am morgigen Sonntag im Lorenz-Wagner-Stadion, wenn der TSV Jetzendorf um 17 Uhr den SV Mering empfängt. Die Gäste spielen seit der Abschaffung der Bezirksoberliga im Jahr 2012 in der Landesliga Südwest – nur die zweiten Mannschaften des FC Memmingen und FV Illertissen können da mithalten. Jetzendorf ist davon weit entfernt.

TSV Jetzendorf-Trainer Schäffler: „Haben viele Dinge besser gemacht“

Bringen die Grün-Weißen von der Dachauer Landkreisgrenze dauerhaft Leistungen wie am vergangenen Dienstag beim 0:0-Unentschieden gegen den zum Favoritenkreis zählenden SC Oberweikertshofen, ist der Ligaverbleib sicherlich möglich. „Wir haben im Vergleich zum 0:3 in Olching am ersten Spieltag viele Dinge verbessert. Wir haben die richtigen Lehren aus dem Fehlstart gezogen“, sagt TSV-Spielertrainer Alexander Schäffler. Und weiter: „Ich hoffe, dass die Jungs das Selbstvertrauen mitnehmen in das Heimspiel gegen Mering.“

Was den Jetzendorfern an Erfahrung auf diesem Niveau fehlt, hat der SV Mering im Überfluss. Die Schwaben spielen ihre zehnte Saison in Serie in der Landesliga Südwest, sie mussten nur in der Saison 2018/2019 um den Klassenerhalt zittern; am Ende wurde es Platz elf. Dafür beendete der SVM sechs Spielzeiten im oberen Tabellendrittel.

TSV Jetzendorf-Trainer Schäffler: „Erwarte großen Einsatz“

Wenig überraschend ist, dass TSV-Spielertrainer Schäffler eine hohe Meinung vom Gegner hat: „Mering zählt für mich zu den besseren Teams in dieser Liga.“ Erfahrung alleine gewinnt aber keine Spiele, das zeigen die beiden einzigen Duelle beider Teams in der Spielzeit 2019/2020. Jetzendorf siegte in Mering mit 2:1 und blieb auch beim 2:2 im eigenen Stadion ungeschlagen.

Unter den Torschützen des TSV damals waren Rückkehrer Ben Geuenich und Spielertrainer Schäffler. Letzterer erwartet „großen Einsatz“ im zweiten Heimspiel dieser Saison: „Wir wollen über die Grundtugenden ins Spiel finden. Wir wollen giftig sein und eklig – vor allem im Spiel gegen den Ball“, so Schäffler. Und weiter: „In den Umschaltmomenten wollen wir dann wie gegen Oberweikertshofen Nadelstiche setzen. Und dann auch mal aus wenigen Chancen ein Tor machen.“

TSV Jetzendorf: Wieder mit Stamminnenverteidigung

Eine stabile Defensive würde den Druck von der Offensive nehmen. Trotz der weißen Weste gegen Oberweikertshofen wird die Viererkette anders aussehen: Innenverteidiger Wojciech Swierkosz ist aus dem Urlaub zurückgekehrt und Markus Pöllner hat seine Lehramtsprüfungen hinter sich. „Markus ist körperlich wieder in einer guten Verfassung. Das ist für uns sehr wichtig“, berichtet Schäffler. Beide könnten wie am ersten Spieltag das Innenverteidiger-Duo bilden.

Christos Papadopoulos, der beim 0:0 gegen Oberweikertshofen ausgeholfen hatte, kann wieder das tun, was er vor der Saison angekündigt hatte: Eine Pause vom Fußball. „Er kehrt zurück in den Teilzeitruhestand. Weitere Veränderungen im Kader wird es nicht geben“, so Schäffler.

TSV Jetzendorf: Später Anstoß wegen Jugendturnier

Die ungewöhnlich späte Anstoßzeit hat einen Grund: Die Jugendabteilung des TSV Jetzendorf veranstaltet den Lowa Cup. „Der geht bis ungefähr 15 Uhr. Wir hätten ein Problem mit den Kabinen bekommen“, klärt TSV-Spielertrainer Alexander Schäffler auf. Für die Zielsetzung im Spiel gegen Mering ändert dies nichts: „Wir wollen an die gute Leistung aus dem Oberweikertshofen-Spiel anknüpfen. Wir wollen einen Dreier holen und werden alles rausfeuern, was geht.“ (Moritz Stalter)

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