Nach den letzten Schützenfesten

FC Unterföhring: „Ich will bei dir einen neuen Rekord sehen“ - Fischer soll´s wieder richten

Bastian Fischer befindet sich in blendender Verfassung.
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Bastian Fischer befindet sich in blendender Verfassung.

Der FC Unterföhring kommt nach den letzten zwei Schützenfesten ins Rollen. Mit der SpVgg Landshut wartet heute Abend allerdings ein Gegner, der unangenehm werden könnte.

Unterföhring - Mit drei Siegen und unfassbaren 17:2 Toren hat der FC Unterföhring die Landesliga Südost geschockt. Der heiße Kandidat für die Meisterschaft kommt ins Rollen und muss nun nach Gala-Auftritten zeigen, dass er auch mit Spielverderbern wie der SpVgg Landshut (Freitag, 19.30 Uhr) klarkommt.

Nach den jüngsten Schützenfesten und dem 5:1 beim fein zerlegten Tabellenführer Karlsfeld sind die Unterföhringer das Team der Stunde. Als Tabellenvierter fehlen noch drei Punkte zu Platz eins, und in der Torschützenliste stellt Unterföhring den Ersten Bastian Fischer (sieben Spiele, sieben Tore) und den Vierten Robin Volland (fünf Spiele, fünf Tore).

FC Unterföhring muss auf Robin Volland verzichten - breiter Kader soll Ausfälle auffangen

„Ich will bei dir einen neuen Rekord sehen“, war die klare Botschaft von Trainer Zlatan Simikic an Fischer, der einmal für Ismaning 17 Tore in der Bayernliga und für Unterhaching 16 Tore in der U19-Bundesliga geschossen hat. Die Rekordjagd wird Fischer diesmal wieder ganz nahe am Tor fortsetzen können, weil Mittelstürmer Robin Volland verhindert ist. Mit Nikola Negic und Tayfun Arkadas dürften weitere Offensive fehlen, was den FCU in der Aufstellung eines breiten Kaders bestätigt. Kein anderer Landesligist kann solche Ausfälle kompensieren.

Trainer Zlatan Simikic macht sich dennoch etwas Sorgen. Im Videostudium hat sich Simikic in seiner perfektionistischen Art mit den Landshutern auseinandergesetzt, die zuletzt einen Punkt aus zwei Spielen holten und mit elf Zählern in sieben Partien einen eher durchschnittlichen Start hatten. Die Niederbayern sind eine defensiv stabile Mannschaft, die mit schnellen Offensiven auf Konter lauert. „Das liegt uns nicht“, sagt Simikic, der lieber mitspielende Gegner wie Karlsfeld hätte.

Landshut ist nun eine Aufgabe, bei der die Mannschaft den Stand ihrer Entwicklung sehen wird. Wer am Ende Meister werden möchte, muss für jeden Gegner Lösungen finden. Dazu kommt der wachsende Respekt anderer Clubs. Schon Aufsteiger Brunnthal war nach der 0:2-Niederlage in Unterföhring ganz zufrieden, dass es nicht schlimmer ausging. Der niederbayerische Traditionsclub Landshut hat in seiner DNA, sich nicht kampflos geschlagen zu geben.

Aufstellung; Fritz - Coporda, Ehret, Arifovic - Bahadir, Mangasaros, Putta, Sahingöz, Heller (Wolf-Weisbrod), Siebald - Faber, Fischer.

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