Coach Weber bleibt noch ruhig

Landesligist Kirchheim ärgert den VfR Garching

Unangenehmer Gegner: VfR-Spieler Gerrit Arzberger (schwarzes Trikot) muss sich gegen Kirchheims Amel Arsanovic behaupten, der ihn eng deckt.

VfR Garching - Rund einen Monat vor Saisonbeginn: Bayernligist VfR Garching schwächelt gegen Landesligisten Kirchheimer SC. Daniel Weber bleibt gelassen

Bayernliga-Tabellenführer VfR Garching hat sich viel vorgenommen für die kommenden Monate, doch die Vorbereitung auf die entscheidenden Saisonwochen in rund einem Monat läuft weiter schlecht für die Garchinger. Nach dem 1:7-Untergang gegen Regionalliga-Schlusslicht FC Augsburg II siegte der VfR mit 5:3 (1:1) gegen den die Landesligamannschaft des Kirchheimer SC, die 60 Minuten lang ein Gegner auf Augenhöhe war.

Die Gäste hatten noch am Vormittag trainiert und deshalb reichten die Kräfte des KSC nicht für 90 Minuten. In der ersten Halbzeit brachte Almir Hasanovic die Kirchheimer in Führung. Nach dem Ausgleich hatte der Gast noch gute Chancen und hätte eine neuerliche Führung verdient gehabt. Nach dem Seitenwechsel gelang Kirchheim nach dem 2:1 und 3:2 durch den A-Junioren-Spieler Sebastian Zielke und noch einmal Hasanovic jeweils fast im direkten Gegenzug der Ausgleich.

Als dem Landesligisten die Kraft ausging, machten die Garchinger ihre Tore und hatten noch Chancen für einen deutlich höheren Erfolg. Aber auch die fünf Treffer von Oliver Hauck (2), Sebastian Loibl, Alexander Rojek und Gerrit Arzberger konnten Trainer Daniel Weber nicht zufrieden stellen. Er sah auch im zweiten Testspiel, dass seine Mannschaft nicht im Soll ist.

Nach zehn Gegentoren in den ersten beiden Vorbereitungsspielen möchte sich der Coach aber noch nicht auf die Abwehr oder bestimmte Mannschaftsteile einschießen. Durch die Bank vermisst er den Fußball, mit dem Weber in die Regionalliga aufsteigen möchte. „In den sechs Wochen Vorbereitung ist das alles aufholbar“, sagt Daniel Weber, der auch bei den aktuell dürftigen Leistungen die Ruhe bewahrt.

An seiner Einschätzung ändert auch der nächste Test nichts, wenn es kommenden Samstag (14 Uhr) auf den Kunstrasen des FC Bayern München II gegen eine Regionalliga-Spitzenmannschaft geht.

Auf der anderen Seite war der Kirchheimer Coach Steven Toy sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Schützlinge. „Nur die letzten 20 Minuten hätten wir uns schenken können“, scherzte er über die Schlussphase, wobei der Einbruch klar war. Zuvor spielte der Landesligist aus dem Osten des Landkreises ansprechenden Fußball und agierte offensiv sehr mutig. Toy sah bei seinem Team viele positive Ansätze.

Quelle: fussball-vorort.de

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