Fußball - Bayernliga Süd

Langes und Yohouas Rückkehr weckt Hoffnung auf bessere Zeiten

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Hoffnungsträger: Serge Yohoua soll die seit 270 Minuten anhaltende Torflaute in Pipinsried beenden.

Nach der 0:1-Niederlage am Osterwochenende gegen den SV Erlbach ist der Fußball-Bayernligist FC Pipinsried wieder auf einen Relegationsabstiegsplatz abgerutscht. Am Samstag kommt es um 16 Uhr beim TSV Bogen zum nächsten Endspiel für den FC Pipinsried, der allerdings wieder auf einige Rückke

Die Situation für den Bayernligisten aus dem Dachauer Hinterland spitzt sich langsam zu. Nach der Pleite gegen Erlbach steht der FCP im Match bei einem weiteren Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt gehörig unter Druck. Die Bogener stehen mit nur einem Zähler mehr auf dem Konto auf dem ersten Nichtabstiegsplatz. Allerdings haben die Pipinsrieder ein Spiel weniger absolviert als die meisten Konkurrenten im Abstiegskampf. Besorgniserregend ist Formkurve des FCP. Aus den Spielen gegen den TSV Schwabmünchen (0:3), den BCF Wolfratshausen (0:4) und den SV Erlbach (0:1) holte der FCP keinen einzigen Punkt, zudem gelang der Weiß-Truppe in diesen drei Partien kein einziger Treffer. Auch unter der Woche hat sich FCP-Coach Bernd Weiß noch intensiv mit der Niederlage gegen Erlbach beschäftigt: „Das arbeitet schon noch in mir, natürlich habe ich mir viele Gedanken gemacht über unsere Situation. Aktuell fehlt uns einfach die Qualität in der Offensive.“Gerade im Bereich Angriff könnten zwei Rückkehrer die Gelb-Blauen wieder auf Kurs bringen; Armin Lange und Serge Yohoua dürften gegen den TSV Bogen wieder zum Kader gehören.„Das wäre schon sehr wichtig für uns, denn dann kann man andere Spieler auch auf Positionen stellen, auf denen sie uns mehr nutzen“, so Weiß. Neben den beiden Offensivspielern hofft FCP-Coach Bernd Weiß auch auf die Rückkehr von Philip Grahammer.Der FCP-Coach setzt auf einen guten Endspurt seines Teams: „Noch ist nichts entschieden, wir haben alles in der eigenen Hand und können uns selbst aus diesem Schlamassel wieder herausziehen.“Für FCP-Präsident Konrad Höß hingegen ist die Sache fast klar: „Unser Spielermaterial reicht einfach nicht für die Bayernliga. Wir hatten zum Saisonstart zu viele charakterlose Spieler, die ihre Verträge nicht erfüllt haben, das war später einfach nicht mehr aufzufangen. Ich plane fest mit der Relegation, um die werden wir wohl nicht herumkommen.“Der TSV Bogen musste am vergangenen Wochenende zweimal ran. Nach einer 0:3-Niederlage beim TSV Kottern am Ostersamstag setzten die Bogener im Heimspiel gegen den BCF Wolfratshausen durch einen 5:1-Sieg ein deutliches Ausrufezeichen.FCP-Präsident Konrad Höß wird sich die Partie in Bogen wohl nicht anschauen. „Mir reicht unser Heimspiel gegen Erlbach wieder für einige Zeit. Bogen ist eine weitere nahezu unüberwindbare Hürde für uns“, bringt er seine Mannschaft in die Außenseiterposition.An das Hinspiel erinnert sich Bernd Weiß nur ungern, damals setzte es in der FCP-Arena eine derbe 1:5-Klatsche für den FC Pipinsried: „Damals wurden wir ganz böse ausgekontert, ich gehe davon aus, dass uns das nicht noch einmal passiert. Inzwischen spielen wir nicht mehr so unachtsam nach vorne. Aber für uns gilt es in erster Linie, in Bogen die Zweikämpfe anzunehmen und all jene Tugenden an den Tag zu legen, die man benötigt, um im Abstiegskampf zu bestehen.“

Quelle: fussball-vorort.de

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