Last-Minute-Ausgleich versaut Wastl den Oktoberfest-Bummel

- VON DIETER METZLER Emmering - "Es ist schon tragisch, wenn man so kurz vor Schluss den Ausgleich hinnehmen muss", ärgerte sich Emmerings Trainer Wastl Hartl gestern Abend nach dem Schlusspfiff und trauerte den verlorenen zwei Punkten nach. "Aber die Gäste haben sich auf Grund der ersten Hälfte den Punkt redlich verdient."<BR>

Die bisher ohne Auswärtssieg angetretenen Gäste suchten von Beginn an mutig ihr Heil in der Offensive. Der FCE wusste 45 Minuten lang kein Rezept dagegen, so dass es nur eine Frage war, wann dem Tabellenzwölften die Führung gelingen würde. Nachdem Robert Knopek für Keeper Florian Eckl das Leder noch einmal von der Linie kratzte, staubte Luca Pezzia ab, als Eckl einen Gewaltschuss von Marco Carvalho nicht festhalten konnte. <P>Als wenig später Sebastian Jakob im Strafraum von den Beinen geholt wurde, verlegte der Unparteiische den Tatort nach außerhalb. Statt Elfmeter gab es Freistoß für Emmering, der aber nichts einbrachte. Auch in der Folgezeit sowie zu Beginn des zweiten Abschnitts waren die Gäste dem 2:0 näher wie Emmering dem Ausgleich. Mit einer Ausnahme kurz vor der Pause, als der glücklos agierende Christian Scherer das Leder aus kurzer Distanz über die Querlatte drosch. <P>Viel Glück hatte der FCE nach einem Freistoßknaller an die Querlatte von TSV-Kapitän Thomas Herrnberger. Der gleiche Spieler ermöglichte dem FCE nach einem dummen Foul im Strafraum an Bastian Hassloch den Ausgleich. Kapitän Stephan Steinbeißer hämmerte das Leder zum Ausgleich unter die Querlatte. <P>Von diesem Zeitpunkt an übernahm der FCE wieder das Kommando. Ein glückliches Händchen bewies dann auch noch Coach Hartl, als er Klaus Stehle brachte, ihn diesmal aber nicht als Libero oder im Mittelfeld einsetzte, sondern als Stürmer. Seine erste nennenswerte Situation war der 2:1-Führungstreffer, den Stehle nach einer Ecke von Tobias Jakob volley in die Maschen setzte. Danach hätte der FCE mehrmals die Entscheidung herbeiführen müssen, doch sowohl Stehle als auch der immer noch nicht an die Leistung früherer Tage anknüpfende Thomas Loder vergaben beste Chancen. Die Bestrafung folgte in der letzten Spielminute, als der ebenfalls gerade eingewechselte Michael Haase den Ausgleich erzielen konnte. <P></P>

Quelle: Merkur.de

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