Leckerbissen mit Profi-Beilage ?

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Frischer Mann: Im Pokalwettbewerb pausierte Ludwig Huber (li., im grauen Trikot) zuletzt und konnte Kraft sammeln. Gute Voraussetzung, um heute Abend im harten Ligamatch gegen Burghausen für den BCF Akzente zu setzen.

Wolfratshausen - Schlagerspiel an der Kräuterstraße: Der BCF Wolfratshausen als Zweiter empfängt heute (18.30 Uhr, Isar-Loisach-Stadion) mit der Reserve von Wacker Burghausen den derzeit Fünftplatzierten.

Aufstellung

BCF Wolfratshausen - Demmel, S. Kluge, L. Kasperek, Jell, Rauch, Scheck, Miedl, Murböck, Huber, Amanquah, Fischer ; M. Kluge, J. Taffertshofer, Pratz, Lenz, Panholzer, T. Pföderl.

Einmal noch letzte Kräfte mobilisieren, dann kehrt der Alltag zurück. Mit dem Heimspiel gegen Burghausen endet für den BCF ein kraftraubender Saisonstart mit diversen englischen Wochen, aber auch mit einem ansehnlichem Endprodukt. Der zweite Tabellenplatz und das Erreichen der nächsten Pokalrunde waren nicht zwingend zu erwarten in Farchet. Schließlich erreicht der Kader durch die Rückkehr vormals angeschlagener Spieler und zwei Neuverpflichtungen erst so langsam seine Werkseinstellung.

Wobei die beiden Zugänge noch gar nicht zum Einsatz kamen. Zu lange waren Maximilian Haschke und Ludwig Lenz in jüngster Vergangenheit ohne Praxis. Immerhin signalisierte BCF-Trainer Andreas Brunner zumindest im Fall von Lenz dessen Aufnahme ins heutige Aufgebot. Eine starke Aufstellung ist in jedem Fall von Nöten, um die Gäste von der bayerisch-oberösterreichischen Grenze ohne Beute nach Hause zu verabschieden. Brunner stuft die Wackeraner in den erweiterten Favoritenkreis ein, wähnt sie am Ende sicher „im vorderen Drittel“. Möglicherweise ist der ein oder andere Akteur aus dem Drittliga-Kader der Burghauser dabei, weswegen Farchets Coach den Zeigefinger hebt: „Wir werden sehr gefordert werden.“

Die Junghistorie soll sich nicht wiederholen

Um Burghausens Profikicker gab’s im Vorjahr eine nette Anekdote: Zum Match nach Wolfratshausen reisten die Innstädter ohne hauptberufliche Fußballer an und entführten alle drei Zähler. Auf Burghauser Geläuf waren diverse Profis mit dabei - und die Farcheter obendrein ersatzgeschwächt. Gewonnen haben die Gäste trotzdem. Heute soll sich der erste Teil dieser Junghistorie nicht wiederholen. „Wir haben in Heimspielen immer sehr gut Fußball gespielt“, erinnert Brunner an die torreichen Erfolge der Vorwochen. Gleichwohl machen ihm die Strapazen der letzten Partien etwas Sorgen. „Wir müssen sehen, wie wir körperlich beieinander sind.“ Bei Ludwig Huber sollte es in dieser Frage recht gut ausschauen: Der Raistinger pausierte im Pokal berufsbedingt und kehrt heute auf seine angestammte Position im linken Mittelfeld zurück.

von Oliver Rabuser

Quelle: fussball-vorort.de

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