Leitl für immer beim BCF: "Für mich wird es keinen anderen Verein mehr geben"

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Reiner Leitl trifft sich mit seinen vier Brüdern

Nicht alle Menschen haben das Glück, Weihnachten im Kreise der Familie zu verbringen. Reiner Leitl beispielsweise lebt derzeit alleine. Einsam fühlt sich der Trainer des BCF Wolfratshausen jedoch nicht.

 „Wenn man über 40 Jahre im Fußballgeschäft ist, ist man nicht alleine“, sagt der ehemalige Profi. Außerdem gefalle es ihm nach seinem Umzug nach Wolfratshausen hier sehr gut. Nicht zuletzt beim Ballclub, wo er mittlerweile drei Jahre tätig ist. Leitl: „Für mich mit meinen 55 Jahren wird es keinen anderen Verein mehr geben.“ Zwar fehlen ihm an Weihnachten seine beiden erwachsenen Kinder, die bei der Mutter leben. Aber es gibt auch noch seine vier Brüder Wolfgang, Stefan, Christian und Jürgen – allesamt ebenfalls erfolgreiche Fußballer beziehungsweise Trainer.

Mit denen hat er sich am Dienstag in gemütlicher Runde am Tegernsee getroffen. „Am Heiligen Abend bin ich bei der Familie Maurizio und Mary Faganello in Wolfratshausen zum Essen eingeladen. Da freue ich mich schon sehr. Ich bin gespannt was die Mary kochen wird. Ich vermute italienisch.“ Die restlichen Feiertage verbringt Leitl daheim, hat die Wohnung weihnachtlich geschmückt. Mit etwas Wehmut denkt er an seine Kind- und Jugendzeit zurück: „Zu Weihnachten hat mein Vater gekocht. Da war immer interessant – mal gab’s eine Gans oder manchmal ein Täuberl.“

Für das kommende Jahr wünscht sich der 55-Jährige in erster Linie Gesundheit. Besonders am Herzen liegt ihm jedoch seine Mannschaft: „Ich wünsche mir, dass wir nach der Winterpause etwas weiter vorne mitspielen. Es muss nicht Platz eins bis drei sein, aber ein Rang zwischen sechs und acht wäre schon prima.“ Dürfte er einen Fußballer auf seinen Weihnachtswunschzettel schreiben, bliebe das Papier wohl leer. „Ich habe eine Mannschaft mit sehr guten Fußballern“, sagt Leitl. Deshalb wolle er auch keine Namen von eventuellen Wunschkandidaten nennen: „Sollte sich ein sehr guter Spieler nach Farchet verirren, dann muss er auch charakterlich zu uns passen.“

Quelle: fussball-vorort.de

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