Leitl: "Müssen uns steigern"

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Auf Stefan Prummer hofft Trainer Leitl im Spiel gegen Landshut.

BCF Wolfratshausen - Dritter Anlauf für den ersten Saisonsieg: Fußball- Bayernligist BCF Wolfratshausen gastiert am heutigen Samstag bei der SpVgg Landshut (15 Uhr, Hammerbach-Stadion)

Seit gerade mal einer Woche läuft die neue Spielzeit, schon hat in Farchet eine Verlustrechnung aufgemacht. „Wir haben drei Punkte zu wenig auf dem Konto“, fasst Reiner Leitl den Ertrag der beiden Auftaktbegegnungen zusammen. In Eichstätt kostete eine unentschlossen gelöste Situation den möglichen Punktgewinn. Zuhause gegen Schwabmünchen waren es 20 fahrige Minuten nach der Pause, die man hätte „anders lösen“ müssen. Kann man so sehen. Interessant wäre freilich, die Kalkulation des heutigen Gegners SpVgg Landshut zu kennen. Die Spielvereinigung steht mit 1:10 Toren punktlos am Tabellenende – abgewatscht vom FC Pipinsried (1:4) und dem TSV Rain (0:6). Falsche Rückschlüsse auf das Leistungsvermögen der Niederbayern sollte man aber nicht ziehen.

Leitl gibt zu bedenken, dass Pipinsried und Rain aller Wahrscheinlichkeit nach der Beletage der Bayernliga Süd zuzuordnen sind. Als „nicht optimal“ schätzt der 54-Jährige den misslungenen Start des heutigen Widersachers ein. Landshut werde alles dafür tun, ein „positives Ergebnis“ zu erzielen. Dazu die hochsommerlichen Temperaturen. Der BCF-Coach tendiert dazu, eine Nuance defensiver agieren zu lassen. Ohne gravierende personelle Änderungen, dafür mit primär abwartender Ausrichtung. Für das oder die nötigen Tore soll am besten wieder Basti Pummer sorgen. Der 29-Jährige traf auch beim letzten Aufeinandertreffen beider Teams.

Wobei der damalige 2:1-Erfolg des Ballclubs in Landshut zugleich bis dato der letzte Erfolg auf fremdem Boden war. Pummer heiratete am gestrigen Freitag seine Lebensgefährtin. Gute Voraussetzungen, um top motiviert zu sein, findet Leitl: „Vielleicht drückt er den Landshutern wieder einen rein.“ Doch egal, auf wie vielen Hochzeiten die Farcheter tanzen: Für seine Kicker sei Konzentration das oberste Gebot, betont der Trainer. Sie hängestark mit dem jeweiligen Fitnesslevel zusammen, welches momentan bei den meisten Akteuren noch nicht optimal ist. Gleichwohl: „Es braucht sich keiner zu schonen“, sagt Leitl mit Verweis auf eine gut besetzte Wechselbank.

Selbige wird in der kommenden Woche sogar noch aufgemotzt. Lamine Guéye absolvierte diese Woche die beiden ersten Übungseinheiten. Und – beinahe nicht mehr für möglich gehalten – auch bei Michael Rauch steht das Comeback nach anderthalbjähriger Leidenszeit kurz bevor. Doch noch ist es nicht soweit. Vom aktuellen Kader fordert Leitl jedenfalls : „Wir müssen uns steigern.“ Am besten bevor die Verlustrechnung des BCF tatsächlich rote Zahlen schreibt.

Quelle: fussball-vorort.de

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