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Mit einem Sieg gegen Aying Platz zwei zementieren

Lenggries-Coach Link tönt: „Daheim bomben wir jeden weg“

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Zuverlässig und beständig: Die Lenggrieser Hintermannschaft um Innenverteidiger Andi Riesch (re.) hat heuer im Isarstadion erst vier Gegentreffer hinnehmen müssen.

Die Punktspielpause am vergangenen Wochenende hat dem Lenggrieser SC und seinem angeschlagenen Personal zweifelsohne gut getan. Allerdings rätselt LSC-Trainer Willi Link noch immer, warum die Haushamer ihr Heimspiel kurzfristig abgesagt haben.

VON WOLFGANG STAUNER

Lenggries –„Gegen Antdorf haben sie sogar im strömenden Regen gespielt“, meint Link. Nun ist die Partie für den Nachholtermin am Sonntag, 18. November, angesetzt. Der Lenggrieser Trainer hegt allerdings große Zweifel, ob die Begegnung dann tatsächlich ausgetragen wird. „Wir halten uns auf jeden Fall bereit.“

Doch zunächst gilt die Aufmerksamkeit dem letzten Heimspiel vor der Winterpause: Die Sportfreunde Aying gastieren am Samstag (14.15 Uhr) im Isarstadion. Mit einem fulminanten 3:0- Sieg bei Verfolger DJK Waldram haben sich die Isarwinkler zuletzt auswärts noch eine Extraportion Selbstvertrauen abgeholt. Auf heimischen Geläuf ist der LSC ohnehin eine Macht: Im Isarstadion hat man noch kein einziges Mal verloren und erst ein Remis zugelassen. „Daheim bomben wir jeden weg“, feixt Link und verweist auf das phänomenale Torverhältnis von 31:4 – beides die Bestwerte in der Kreisliga.

Großen Anteil an der großartigen Torausbeute hat Max Scheck mit momentan 17 Treffern; alleine elf daheim, wo er bei noch keinem seiner Einsätze leer ausging. Wegen einer Hüftverletzung brachte Link seinen Bomber in Waldram in der zweiten Halbzeit, und der bedankte sich prompt mit dem vorentscheidenden 2:0 kurz vor Schluss. Das, was Scheck für die Lenggrieser in der Offensive ist, leisten Andi Riesch und Florian Adlwarth in der Verteidigung: Sie sind die Zuverlässigkeit in Person und „sehr beständig“, lobt der Coach. Somit ist der Ausfall von Defensivmann Rico Sonner (Rippenprellung) gut zu kompensieren. Auch Kapitän Sebastian Biagini, der sich seit Wochen mit Leistenproblemen herumquält, kann seine Blessur in Ruhe auskurieren. Möglicherweise feiert er gegen Aying sein Comeback.

Bei aller Feuerkraft, über die die Hausherren verfügen, sind die Sportfreunde nicht zu unterschätzen. Immerhin düpierten sie den LSC im Hinspiel. „Ein Katastrophenkick“, grummelt Link noch immer beim Gedanken an das 2:2 am zweiten Spieltag. Außerdem kassierten die Ayinger zuletzt ausgerechnet gegen Schlusslicht Antdorf eine peinliche 1:2-Heimniederlage. „Das wird sie aufrütteln, denn nun sind sie unter Zugzwang“, vermutet Link eine Reaktion der SF, die nur noch zwei Zähler Vorsprung auf die Relegationsplätze haben.

„Wir müssen eine Reaktion zeigen“, verlangt denn auch SF-Trainer Markus Holdinger. Sein Anspruch an die Mannschaft ist deshalb, „sich auf dem Spielfeld gut zu präsentieren“. Personell wird es wieder eng, doch Holdinger ist zuversichtlich, eine „schlagkräftige Mannschaft“ aufstellen zu können.

Diese Probleme ficht Link freilich nicht an. „Wir werden zuhause unsere weiße Weste bewahren“, verspricht der LSC-Trainer. „Und mit einem Sieg werden wir Platz zwei zementieren.“

Lenggrieser SC

Schauer – Lindner, Riesch, F. Adlwarth, L. Gerg – Berger, M. Gerg, Forster, J. Gerg – Scheck, Schmid – Artmann, Biagini, Pichler, Mürnseer, Zacher, Nar (ETW).

Quelle: Merkur.de

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