Vier Fragen an den SVP-Manager

Liedl: "BFV-Vorschriften sind ein wenig überzogen"

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Der Macher beim SV Pullach: Manager Theo Liedl.

SV Pullach - Der SV Pullach hat auf einen Lizenzantrag für die Regionalliga verzichtet. Einer, den das besonders trifft, ist SVP-Manager Theo Liedl.

Trotz sportlich bester Chancen hat der SV Pullach freiwillig auf einen Lizenzantrag zur Regionalliga verzichtet, weil die heimische Anlage den Anforderungen des Bayerischen Fußball-Verbandes nicht genügt und kein Ausweichplatz zu machbaren Bedingungen zu finden war. Wie tief sitzt der Stachel mit einer Woche Abstand zu dieser Entscheidung?

Man muss Realist sein. Wir haben alles versucht. Zwei Gemeinden (Neuried und Kirchheim/Heimstetten; d. Red.) waren grundsätzlich bereit, einen Platz zur Verfügung zu stellen, dafür kann man nur Danke sagen. Natürlich ist es ärgerlich, dass es nicht klappt, wenn man so viele Stunden investiert hat.

Schon im Vorjahr mussten Sie die Aufstiegsträume aus den gleichen Gründen begraben. War es das vorerst mit den Regionalliga-Ambitionen des SVP?

Wir werden es nicht mehr versuchen, solange die Gemeinde Pullach kein Sportgelände hat, das den Anforderungen des BFV entspricht.

Sind die Vorschriften des BFV zu streng?

Ich denke, es ist schon ein wenig überzogen. Man muss sehen, um welchen Verein es sich jeweils handelt. Ob es Sechzig, Schweinfurt, Würzburg ist, die große Zuschauerzahlen haben. Oder wir, wo es wirklich egal ist, ob 150 oder mal 250 kommen. Und bei so genannten Risikospielen hätten wir sicher eine Möglichkeit gefunden. Dann spielst du gegen die U 23 von Sechzig halt zweimal im Sechzger-Stadion.

Vor einem Jahr folgte der Regionalliga-Absage ein sportlicher Durchhänger. Ist die Bayernliga-Meisterschaft Anreiz genug, damit das Team, das ja nur zwei Punkte hinter Spitzenreiter Garching liegt, diesmal auf Erfolgskurs bleibt?

Letztes Jahr hatten wir eine andere Situation und sind, auch wenn wir nicht mehr viel gewonnen haben, immerhin Vize-Meister geworden. Auch dieses Jahr ist unser Ziel die Bayernliga-Meisterschaft. Es wäre eine wunderbare Geschichte für alle, die sich das ganze Jahr engagieren, auch für unsere Sponsoren. Und ich glaube schon, dass die Jungs weitermachen. Beim 3:2 gegen Schwabmünchen haben sie ja bereits Moral und Charakter bewiesen.

Text: Umberto Savignano

Quelle: fussball-vorort.de

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