Schmöller lobt Verstärkungen

Liedl lotst zwei Neue zum SV Pullach

Von wegen Pause: Die spielfreie Zeit hat der Manager des SV Pullach, Theo Liedl, dazu genutzt, um zwei Neuzugänge zu verpflichten. Foto: Robert Brouczek

Damit hatte man an der Gistlstraße nicht unbedingt gerechnet: Der zuletzt spielfreie SV Pullach grüßt auch vor dem Heimspiel gegen die SpVgg Hankofen-Hailing am Samstag (14 Uhr) von der Tabellenspitze der Bayernliga Süd.

Die Konkurrenz hat es schlicht versäumt, die turnusgemäße Pause der Raben zu einem Überholmanöver zu nutzen. Das freut Frank Schmöller, zumal der SVP-Coach glaubt, dass sein Team nun wieder voll durchstartet: „Die zwei Wochen Pause haben uns sicher nicht schlecht getan. Wir haben gut trainiert, die Mannschaft hat einen hervorragenden Eindruck hinterlassen.“

Von den Verletzten wird sich gegen Hankofen-Hailing allerdings keiner zurückmelden. Niklas Mooshofer (Kreuzbandriss) sowieso nicht, aber auch Daniel Leugner (nach einer Gehirnerschütterung immer noch Kopfschmerzen beim Joggen), Martin Bauer (schmerzhafte Prellung am Zehengelenk), Bernd Häfele (wegen seiner Bänderverletzung droht nun doch eine Operation) und Ludwig Reischl (Sprunggelenksverletzung) befinden sich weiter im Wartestand.

Dafür nutzte Manager Theo Liedl die Zeit zu zwei Neuverpflichtungen. Wobei Kevin Nsimba, der in der vergangenen Saison zehn Teileinsätze beim Regionalligisten FC Augsburg II absolvierte, schon beim 6:2 gegen Kornburg ein kurzes Debüt auf der rechten Seite gab. „Pech, dass er die Vorbereitung nicht mitgemacht hat, er wäre mit seiner wahnsinnigen Schnelligkeit ein Stammplatzkandidat“, lobt Schmöller den 19-Jährigen.

Keine Anlaufzeit benötigt hingegen Alexander Jobst, 27 Jahre alt, und aus seinen Engagements beim SV Seligenporten, FC Amberg und der SpVgg Weiden mit jeder Menge Bayernliga- und auch etwas Regionalligaerfahrung ausgestattet. Der Innenverteidiger tritt eine Lehrerstelle in München an, der Kontakt kam über SVP-Torjäger Lukas Dotzler zustande. Schmöller ist überzeugt davon, dass Jobst seiner Mannschaft sofort weiterhilft: „Er wird am Samstag sicher in der Startelf stehen.“

Blickt man auf die Tabellenplätze, Pullach ganz oben, Hankofen-Hailing auf Rang 13, so sollte man einen erfolgreichen Einstand des Neuen erwarten dürfen. Schmöller glaubt indes an „ein spannendes Spiel. Die Liga ist richtig eng zusammen.“ In der Tat: Sollten die Niederbayern gewinnen, würden nur noch vier Punkte zwischen beiden Teams liegen. Und nach schwachem Start als Folge eines personellen Umbruchs hat sich die SpVgg zuletzt deutlich gesteigert.

In der vergangenen Saison trafen beide Teams übrigens am letzten Spieltag an der Gisltstraße aufeinander. Nach eines Pullacher 1:0-Sieges wurde hüben wie drüben gejubelt: Der SV Pullach feierte den Titel, Hankofen-Hailing indes schaffte dank der übrigen Resultate trotz der Niederlage den direkten Klassenerhalt. 

SV Pullach: Krasnic - Penic, Benede, Jobst, Marseiler, Roth, Dinkelbach, Hutterer, Zander, Hasanovic, Dotzler

Quelle: fussball-vorort.de

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