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Bommer kritisiert Türkgücü München: „Normalerweise müssten ein paar Manager mitgehen“

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Rudi Bommer kritisiert die Vereinsführung wegen der hohen Trainer-Fluktuation.
Rudi Bommer kritisiert die Vereinsführung wegen der hohen Trainer-Fluktuation. © Imago Images / Sven Simon

TV-Experte Bommer hat gegen Türkgücü München ausgeteilt und kritisiert vor dem Spiel gegen den FSV Zwickau die Verantwortlichen in der Vereinsführung.

München – Türkgücü München* ist mal wieder das Gesprächsthema der 3. Liga. Am Freitag, beim Spiel zwischen Duisburg und Mannheim, wurde Experte Rudi Bommer zur Lage bei den kriselnden Münchnern gefragt. Der ehemalige Trainer des TSV 1860 habe beim entlassenen Peter Hyballa das Gefühl, er habe „mehr neue Fußballwörter kreiert, als er auf den Platz bringen kann“.

Doch nach der vierten Trainer-Entlassung im Jahr 2021 nimmt sich Bommer auch Türkgücüs Verantwortliche zur Brust. „Man sollte bei Trainern auch die Vita lesen: Was sie mal gemacht haben, ob sie aufgestiegen sind, ob sie im Abstieg Mannschaften rausgeholt haben.“

„Normalerweise, wenn Trainer geholt werden, müssten ein paar Manager mitgehen.“

Rudi Bommer über den Verschleiß an Übungsleiter bei Türkgücü München.

Zudem hinterfragt der 64-Jährige, wann die Sportlichen Leiter zur Verantwortung gezogen werden: „Normalerweise, wenn Trainer geholt werden, müssten ein paar Manager mitgehen.“ Ein Seitenhieb in Richtung der Führung um Präsident Hasan Kivran, Geschäftsführer Max Kothny und dem Sportlichen Leiter Roman Plesche.

Heute spielen die Münchner im Olympiastadion gegen Zwickau (Live-Ticker ab 19 Uhr). „Zwickau kommt natürlich mit einer breiten Brust. Sie sind seit acht Spielen ungeschlagen“, sagt Interimstrainer Alper Kayabunar. (NICO-MARIUS SCHMITZ) *tz ist ein Angebot für IPPEN.MEDIA

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