Benedikt Specker fällt aus

Live-Ticker: Sensations-Aufsteiger Bad Heilbrunn gastiert in Laim

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Den Siegtreffer beim 2:1 im Hinspiel besorgte Max Schnitzlbaumer.

Es gibt kaum ein Superlativ, das Aufsteiger SV Bad Heilbrunn nicht erfüllt: die meisten Siege, beste Heimmannschaft, die wenigsten Niederlagen, die sicherste Abwehr.

Bad Heilbrunn – Zudem ist der HSV der Meister der Effektivität: Acht Spiele haben die Cracks von Trainer Walter Lang in dieser Saison mit einem Tor Differenz für sich entschieden. Den Auftakt im Naturheilmittel-Stadion machte Anfang August der SV München Laim, der nach einem Heilbrunner Last-Minute-Sieg (2:1), den Max Schnitzlbaumer bewerkstelligte, punktlos nach Hause geschickt wurde. Am Sonntag (14.30 Uhr) gastieren die Loisachtaler nun in Laim.

Die Hausherren sind noch immer keine große Nummer in der Bezirksliga und kämpfen seit dem dritten Spieltag gegen den Abstieg. Doch etwas Aufwind haben sie in den vergangenen vier Wochen erfahren. „In fünf Spielen haben sie nur einmal verloren“, sagt HSV-Torwart Christoph Hüttl. Die Ausbeute: acht Punkte.

„Schon bei uns hat Laim nicht schlecht gespielt“, erinnert sich Hüttl. „Gegen den Tabellenführer werden sie sich mit all ihren Mitteln stemmen. Wir wissen also, was auf uns zukommt.“ Die Stärken der Laimer liegen vor allem in der Defensive, denn obwohl in deren Ergebnislisten immer wieder garstige Klatschen vermerkt sind, so blitzen doch auch Achtungserfolge wie das jüngste 1:1 gegen den Tabellendritten SC Unterpfaffenhofen hervor.

Eine ähnliche Überraschung wollen die Heilbrunner in ihrem letzten Auswärtsauftritt vor der Winterpause freilich nicht zulassen, auch wenn sie einen Ausfall verzeichnen. Denn bis auf Benedikt Specker fahren sie mit fast vollständigem Kader nach München. Specker hat sich im Heimspiel gegen Fürstenfeldbruck eine Meniskusverletzung zugezogen und wird erst wieder im neuen Jahr angreifen. Ihn wird voraussichtlich Florian Schnitzlbaumer ersetzen.

Hüttl plant einen Sieg fest ein. „Wir haben mit Laim und Phönix noch zwei vermeintlich leichte Gegner. Die werden wir ernst nehmen und mit 46 Punken in die Winterpause gehen“, so sein Plan. Dafür würden den Heilbrunnern zwei weitere knappe Siege reichen.  sts

SV Bad Heilbrunn

Hüttl – Forster, Kapfhammer, Mertens, A. Specker – Pföderl, Pappritz, Krinner, Fl. Schnitzlbaumer – M. Schnitzlbaumer, M. Specker – Gritzuhn, Petzold, Fr. Schnitzlbaumer, Haslinger (ETW).

Quelle: Merkur.de

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