SVH vor lösbarer, aber kniffliger Aufgabe

Heimstetten - Der SV Heimstetten ist in der Bayernliga angekommen. In Aindling präsentierte sich der Aufsteiger konkurrenzfähig und entführte einen Punkt beim Favoriten. Die Pflicht ist sozusagen erledigt. Heute gegen den SV Seligenporten (19.30 Uhr) soll die Kür folgen.

SVH-Manager Michael Matejka sagt selbstbewusst: „Es ist wieder einmal Zeit für einen Dreier vor heimischer Kulisse.“

Voraussichtliche Aufstellung

SVH: Ammar, Putzke, Mayer, Paul, Toy, Kubica, Kartal, C. Schmitt, Moll, Oretan, Aydemir.

Erst einmal konnte die Elf von Trainer Claus Schromm in dieser Saison zuhause gewinnen, gleich am Anfang gegen die Reserve der SpVgg Unterhaching. Seitdem müssen sich die Fans im heimischen Sportpark mit Unentschieden begnügen.
Das Spiel gegen Seligenporten betrachtet Matejka als „lösbare Aufgabe“. Gerade weil eine ambitionierte Mannschaft in den Sportpark kommt. Die Gäste rangieren auf dem achten Platz, nur zwei Punkte hinter dem Branchenführer TSV 1860 Rosenheim und drei Punkte vor dem SV Heimstetten. „Von der Anlage her wollen die sicher mitspielen, das käme uns zugute“, sagt Matejka.

Heimstettens Manager bemüht deshalb den Konjunktiv, weil beim Gegner ein ganz ausgebuffter Trainer im Kommandostand steht: Der langjährige Coach des TSV 1860 und der SpVgg Unterhaching, Karsten Wettberg. „Er weiß, wie spielerisch starken Teams das Leben schwer zu machen ist“, meint Matejka. Unter Umständen agiert der SV Seligenporten also doch aus einer kompakten Defensive und lauert auf Konter. Ein Rezept, mit dem die SpVgg Bayreuth drei Punkte und der SV Schalding-Heining immerhin einen Zähler aus Heimstetten entführte.

Die Schromm-Elf ist seit vier Spielen ungeschlagen

Die Zuschauer dürfen gespannt sein, ob der Aufsteiger seine Serie - inklusive dem 2:0-Pokalsieg beim FC Dingolfing ist die Schromm-Elf seit vier Spielen ungeschlagen - fortsetzen kann. Matejka sagt, ein Punkt sei Pflicht, ein Sieg für seinen Club wäre aber enorm wichtig „für das Selbstbewusstsein der Spieler, für die Zuschauer und natürlich für unser Punktekonto.“ Matejka hat kurz gerechnet und ist der Meinung, der SVH habe zu Hause schon genügend Punkte liegengelassen.

Coach Claus Schromm kann wieder auf Sasa Memisevic und Alexander Schmalhofer zurückgreifen, die Langzeitverletzten werden wohl erstmals heuer im Kader stehen. Fraglich ist hingegen der Einsatz des verletzten Junis Ibrahim, und auch Alexander Wich wird wohl eher nicht spielen können. „Ihn plagen Rückenprobleme seit dem Spiel in Dingolfing“, berichtet Matejka. Für ihn könnte aber Steven Toy auf der rechten Abwehrseite spielen.

Matejka ist sich sicher: Eine schwere Aufgabe kommt auf den SV Heimstetten zu. Seligenporten verpasste jüngst nach der 1:4-Heimpleite gegen Rosenheim den Sprung an die Tabellenspitze. „Der Wettberg wird seine Jungs deshalb besonders heiß machen. Sie müssen sich rehabilitieren“, meint Matejka.

von Matthias Vogel

Quelle: fussball-vorort.de

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