Man will hoch hinaus

Vor dem Lotte-Spiel: Haching schielt vorsichtig nach oben

Leidenschaftlicher Hachinger und engagierter Kapitän: Josef Welzmüller. Nach einer Verletzung vor genau einem Jahr musste er lange pausieren und findet jetzt zurück zu alter Stärke. (Foto: Brouczek)

Die SpVgg Unterhaching kann bei einem Sieg im Auswärtsspiel am Samstag (14 Uhr) bei den Sportfreunden Lotte in Richtung Aufstiegsplätze klettern.

Der Rückstand der SpVgg Unterhaching von aktuell vier Punkten auf den Tabellendritten Fortuna Köln ist nicht sonderlich groß. Mit einem Hachinger Erfolg in Lotte würde dieser Abstand zum Aufstiegsrelegationsplatz zur 2.?Liga möglicherweise noch einmal schrumpfen. Die seit drei Spielen ungeschlagenen Rot-Blauen würden mit dem vierten Saisonsieg im siebten Spiel auf einmal zu den Spitzenteams der 3. Liga gehören.

SpVgg-Kapitän Josef Welzmüller bleibt zurückhaltend, was den Blick nach oben anbelangt. „Unser Präsident Manni Schwabl hat ausgegeben, dass wir erst ab dem zehnten Spieltag mal auf die Tabelle schauen wollen. Aber natürlich schielt man auch mal drauf, wie schnell man in der 3. Liga auch mal oben landen kann.“

Entscheidender als der Tabellenstand ist für den 27-Jährigen, dass seine Mannschaft in der Erfolgsspur bleibt. „Es ist wichtig, dass wir jetzt mal eine kleine Serie starten“, sagt der Innenverteidiger.

Auch bei Welzmüller selbst, gilt es, eine Serie zu halten. Nach einer langen Verletzungszeit hat der Kapitän zuletzt sechs Pflichtspiele in Serie absolviert. Viermal in der 3. Liga, einmal im DFB-Pokal und diese Woche beim Sieg der SpVgg im Toto-Pokal beim Regionalligisten TSV Buchbach (2:1). Welzmüller, der nach einer Leistenverletzung im September 2016 und den danach folgenden muskulären Problemen bis zum Ende der abgelaufenen Saison pausieren musste, ist mit seinem körperlichen Zustand noch nicht zu einhundert Prozent zufrieden. Der Hachinger Stammspieler sieht sich allerdings auch auf einem guten Weg zurück zu alter Stärke. Ein bisschen Geduld müsse er aber noch mit sich bringen, um sein altes Leistungsniveau wieder abrufen zu können. „Um ganz der Alte zu werden, brauche ich noch ein paar Wochen. Ich habe zwar keine Probleme mehr, aber ich weiß auch, wo ich schon mal war“, sagt der aktuell dienstälteste Spieler im Team der SpVgg.

Quelle: fussball-vorort.de

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