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Das nächste Brüder-Paar bei der SpVgg

Luca und Yanis Marseiler: Zwei waschechte Hachinger

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Haben sich eine Menge vorgenommen, setzen aber nicht nur auf die Karte Fußball: Yanis (l.) und Luca Marseiler von der SpVgg Unterhaching

SpVgg Unterhaching - Brüder-Paare haben bei der SpVgg Unterhaching Tradition. Maximilian und Josef Welzmüller sowie Michael und Alexander Zetterer sind die Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit.

Neben Josef Welzmüller, der als einziger der oben Genannten aktuell noch in Haching spielt, sorgen heute die Marseilers bei den Rot-Blauen für sportliche Schlagzeilen. Der 18-jährige Luca hat als A-Junior bereits seit letztem Sommer einen festen Platz in der ersten Herrenmannschaft. Der ein Jahr jüngere Bruder Yanis steht bei den A-Junioren der SpVgg im Kader und ist auf dem Sprung zur Regionalliga-Mannschaft. Die Marseilers sind waschechte Unterhachinger und wohnen unweit des Sportparks. Beide haben über den SV-DJK Taufkirchen und den FC Bayern den Weg nach Unterhaching gefunden. Luca spielt seit der U17 für die SpVgg, Yanis seit der U14.

In Unterhaching fühlen sich die beiden Brüder, deren Vater Michael ebenfalls früher in Unterhaching und beim FC Unterbiberg spielte, pudelwohl. Zuletzt beim Testspiel der SpVgg durften beide zusammen auflaufen. So wie oft in der Jugend. „Wir haben uns immer gut verstanden. Auf dem Platz gibt es nur die zwei Marseilers zusammen“, sagt Yanis.

Laut Chef-Trainer Claus Schromm und U19-Trainer Florian Heller sind beide vom Charakter her ähnlich – beide ein bisschen „Lausbuben“. Rein sportlich sind sie aber verschieden. Der 21 Mal in der B-Jugend-Bundesliga eingesetzte Yanis ist Abwehrspieler und hat dort seine Stärken. Luca, der in 17 Regionalliga-Spielen und drei Einsätzen im DFB-Pokal schon ein Tor vorzuweisen hat, ist eher der quirlige Offensivspieler mit Drang zum Tor. Beruflich haben beide die gleichen Ziele: Beide wollen Profis werden. Aber beide haben auch einen Plan B parat. Luca studiert nach seinem 2015 im Unterhachinger Gymnasium absolviertem Abitur mittlerweile Betriebswirtschaft an einer Fernuni. Yanis macht sein Abitur im kommenden Sommer und will danach neben dem Fußball im praktischen Bereich arbeiten oder ein soziales Jahr machen. „Das ist gut, wenn man sich ein zweites Standbein aufbaut, falls es im Fußball nicht klappt. Der Fokus liegt aber schon auf dem Fußball“, sagt Luca.

Er hat den ersten großen Schritt schon gemacht. Nachdem ihn der FC Bayern nicht mehr wollte, blühte der gebürtige Münchner dann im Sportpark wieder auf. „Damals war das Selbstvertrauen nicht mehr da. In Unterhaching bin ich wieder aufgebaut worden. Das habe ich Manni Schwabl und Claus Schromm zu verdanken“, sagt Luca, der das „familiäre Umfeld“ in Haching schätzt. Seinem Bruder dient Luca als persönlicher Berater und als kleines Vorbild. „Lucas Karriere motiviert mich und zeigt, dass der Sprung in die erste Mannschaft möglich ist“, sagt Yanis.

Quelle: fussball-vorort.de

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