Polizei nimmt vier mutmaßliche Islamisten in Berlin fest

Polizei nimmt vier mutmaßliche Islamisten in Berlin fest

Heimstetten siegt mit 1:0 auf Kunstrasen

Lukas Riglewski schießt die "Hoaschdenga" zum Sieg

+
Ausgelassener Jubel: Lukas Riglewski nach seinem Treffer zum 1:0 gegen Landsberg.

SV Heimstetten - Der SV Heimstetten nährt seine Hoffnung, noch mal ins Aufstiegsrennen eingreifen zu können: Mit 1:0 besiegt der Bayernligist den TSV Landsberg und verkürzt dadurch den Abstand zur Tabellenspitze.

Es dauert eine Weile, ehe es die „Hoaschdenga Buam“ bemerken, doch dann skandieren sie höhnisch an die Adresse des TSV Landsberg: „Eure Fans sind abgehauen.“ Tatsächlich stand in der ersten Hälfte noch eine Handvoll Gäste-Anhänger am Seitenrand, einer von ihnen schwang eine Fahne, ab und zu schickten sie einen Sprechchor übers Feld. Doch seit dem Wiederanpfiff sind die Landsberger Fans auf rätselhafte Weise verschwunden. Wohin? Das bleibt ungeklärt.

Doch vielleicht haben sie ja auch geahnt, wie diese zweite Halbzeit für ihre Elf laufen wird – nämlich mehr schlecht als recht. Haben die Gäste vor der Pause noch geschickt verteidigt und ein 0:0 gehalten, so erspielt sich der SV Heimstetten nach dem Wiederanpfiff Großchancen im Fünf-Minuten-Takt. Und so steht nach 90 Minuten ein völlig verdienter Heimsieg, der mit 1:0 noch schmeichelhaft für die Gäste aus Landsberg ausfällt.

„In der ersten Halbzeit hat mir in unseren Aktionen nach vorne der letzte Druck, der letzte Wille und die letzte Aggressivität gefehlt“, bilanziert SVH-Trainer Heiko Baumgärtner. Daher habe er seine Mannschaft in der Kabine zu mehr Mut im Angriffsspiel angehalten – mit Erfolg. „Was wir nach der Pause gespielt haben, war richtig stark“, lobt der Coach. „Nur die Chancenverwertung hat nicht gepasst.“

In den ersten 40 Minuten jedoch präsentiert sich die Partie so unansehnlich wie das grau-triste Wetter: Während Landsberg tief steht und abwartet, agiert der SVH auf dem Kunstrasenplatz ideen- und mutlos – dazu kommen gefühlt zwei Fehlpässe pro Minute. Zu allem Überfluss muss nach einer Viertelstunde auch noch Kapitän Dominik Schmitt vom Feld, nachdem er sich bei einem Zweikampf am Ellbogen verletzt hat.

Erst kurz vor der Pause sehen die rund 140 Zuschauer erste Torraumszenen – und das gleich im Doppelpack. Erst versucht es Orhan Akkurt aus der Drehung (42.), ehe der Torjäger kurz darauf seinen Sturmkollegen Malcom Olwa-Luta bedient (45.). In beiden Fällen scheitern die Heimstettner aber an Keeper Tobias Heiland, der einmal gut und einmal sehr gut pariert.

Nach dem Wechsel wirkt es dann so, als hätte Miraculix den SVH-Kickern ein wenig Zaubertrank in den Pausentee gekippt: Schnell und kombinationssicher stößt Heimstetten immer wieder in den gegnerischen Strafraum vor und erspielt sich dicke Chancen. Doch Orhan Akkurt scheitert zunächst freistehend aus sechs Metern am Torwart, ehe er das Leder kurz darauf an die Latte zimmert. Noch knapper ist es sieben Minuten vor Schluss bei Sebastiano Nappo, der nur den Innenpfosten trifft.

Doch zum Glück aus SVH-Sicht zielt Lukas Riglewski zwischen diesen beiden Aluminiumtreffern genauer: Nach feiner Vorarbeit von Olwa-Luta zirkelt er den Ball ins Kreuzeck und beschert seiner Mannschaft dadurch drei eminent wichtige Punkte im Aufstiegsrennen. Sein Tor des Tages ist obendrein ein herrlicher Treffer – allein deswegen hätten die Landsberger Fans im Stadion bleiben sollen.

Quelle: fussball-vorort.de

Auch interessant

Meistgelesen

Wahnsinn im Video: Dieser Keeper trifft zum Klassenerhalt
Wahnsinn im Video: Dieser Keeper trifft zum Klassenerhalt
Hachings U19 feiert Aufstieg in die Bundesliga
Hachings U19 feiert Aufstieg in die Bundesliga
Aufgepasst: Die Termine der Relegationsspiele stehen!
Aufgepasst: Die Termine der Relegationsspiele stehen!
Nächster Coup:VfB-Spürhund Schmidmeier landet Königstransfer
Nächster Coup:VfB-Spürhund Schmidmeier landet Königstransfer

Kommentare