Ein Luxusproblem plagt SVP-Trainer Teschke

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Über diverse personelle Alternativen verfügt SVP-Trainer Carsten Teschke bei der Findung seiner Start-Elf.

Pullach - Nach dem wackligen Saisonstart zeigt die Formkurve des SV Pullach wieder steil nach oben. Auf die leichte Schulter nehmen will Pullach den TSV Kottern trotzdem nicht.

Statistik

SV Pullach:

Shohat – Benzinger, Heckel, Königer, Berchtold, Schuff, Thurnhuber, Purschke, Rieger, Duswald, Rauch

Fußball ist eben ein Tagesgeschäft. An der Entwicklung des SV Pullach in der noch jungen Landesliga- Saison lässt sich das besonders gut veranschaulichen. War die Stimmung nach dem schwachen Start mit dem 1:2 in Markt Schwaben noch sehr gedrückt, so machten die folgenden Kantersiege, ein 6:0 über Gundelfingen und ein 4:0 beim favorisierten VfB Eichstätt, diese Auftaktschlappe schnell vergessen.
Ja, es lässt sich im Nachhinein sogar noch etwas Positives aus der verlorenen ersten Partie ziehen, deren Resultat zur Pause feststand. „Wir haben schon in Markt Schwaben in der zweiten Halbzeit keine Torchance mehr zugelassen und in den anderen beiden Spielen ja auch nicht.

Wir sind also jetzt 225 Minuten hinten gut gestanden“, freut sich SVP-Sprecher Walter König über eine stabile Defensive als Basis für den Aufwärtstrend, der am heutigen Samstag (16 Uhr) gegen den TSV Kottern fortgesetzt werden soll.

Vor dem in einem Stadtteil Kemptens beheimateten Aufsteiger zeigt König allerdings viel Respekt: „Die dürfen wir nicht auf die leichte Schulter nehmen.“ Tatsächlich ist Kottern, das den FC Kempten als Nummer eins der Stadt abgelöst hat, eines der Überraschungsteams der ersten drei Runden, steht ungeschlagen auf Rang sieben. Vor allem die Ergebnisse gegen die Profi- Reserven imponieren König: ein 3:2-Sieg über Wacker Burghausen II und ein 1:1 gegen den als heißen Aufstiegsaspiranten gehandelten FC Augsburg II. „Das ist schon ein Erfolg“, meint Pullachs Sprecher anerkennend.

„Wir müssen an die Leistungen anknüpfen“

Doch die Raben trachten voller Selbstbewusstsein danach, den Allgäuern die erste Saisonniederlage beizubringen. „Wir müssen an die Leistungen der letzten beiden Spiele anknüpfen“, so König. Neben der kompakten Abwehr bildete da die Laufbereitschaft der gesamten Mannschaft die Grundlage des Erfolgs, ohne die der spielerische Glanz nicht möglich gewesen wäre. Vor allem an diese Tugenden müssten sich die Spieler gegen Kottern erinnern, fordert König: „Wir dürfen bloß keinen Höhenflug kriegen.“

Trainer Carsten Teschke würde gerne die gleiche Startelf aufbieten wie bei den eindrucksvollen Siegen über Gundelfingen und Eichstätt, allerdings stehen kleine Fragezeichen hinter dem Einsatz von Maximilian Thurnhuber (Rückenschmerzen) und Christian Duswald (Zwicken im Oberschenkel). Doch selbst wenn die beiden ausfallen, herrscht keine Not. Christian Will und Daniel Schmeer wären vermutlich die ersten, aber beileibe nicht die einzigen Alternativen. „Personell hat der Trainer zur Zeit ein Luxusproblem“, findet König angesichts des Überangebots an guten, gesunden Spielern.

von Umberto Savignano

Quelle: fussball-vorort.de

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