VfR machst´s spannend

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Voll dabei: Gerrit Arzberger (r.) und der VfR behaupten sich in der Regionalliga.

VfR Garching - Der VfR Garching schwimmt weiter mit dem Kopf über dem Wasser. Am Samstag feierte der Regionalliga-Aufsteiger einen verdienten 2:1 (2:0)-Sieg gegen die SpVgg Greuther Fürth II und hat sich wieder Luft zur Abstiegszone verschafft.

Garching spielte mit zwei Stürmern und dem Plan, in der Offensive schnell und direkt zu agieren. Gleich beim ersten Versuch sah das richtig gut aus, war den Gästen au dem Frankenland einen Tick zu schnell und brachte das 1:0 (5.). Vier Stationen und vier direkte Pässe umfasste die Stafette, bis Robert Rudnik die Kugel am Keeper vorbei mogelte. Der zweite Versuch landete bei Stefan Prunitsch, der bei zwei Abschlussversuchen freistehend am Torwart scheiterte (11.). Weitere drei Minuten später ließen es die Garchinger noch einmal krachen. Gerrit Arzbergers 2:0 (14.) war auch deshalb bemerkenswert weil zum dritten Mal der finale Vorlagenpass von Dennis Niebauer kam.

Den Unterhaltungswert der Partie erhöhte der harmlose und ziemlich überforderte Gast noch mit einem Beinahe-Eigentor aus 25 Metern. Bei dem Fürther Fernschuss auf den eigenen Kasten fehlten nur Zentimeter.

Erst in den letzten Minuten vor der Pause ließ Garching etwas nach und Fürth zurück in die Partie, auch wenn Piller noch den Pfosten traf (35.) und kurz darauf auch Stefan Prunitsch das 3:0 auf dem Fuß hatte.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein recht seltsames und für Garching gefährlicher Spiel. Der VfR machte kaum noch etwas nach vorne und war hinten auch nicht wirklich sattelfest. Fürth war dem Anschluss näher als die Hausherren der endgültigen Entscheidung. Auch der gewohnt starke Torwart Sebastian Seibold war ein Garant dafür, dass mit dem 2:1 der Heimsieg lange nicht gefährdet war. Gegen Ende wurden die Nachlässigkeiten dann doch noch bestraft. Nach einer Freistoßflanke nahm Aykut Civelek den Abpraller direkt und traf per Gewaltschuss. In der 88. Minute verfehlte Patrick Hölzl aus kurzer Distanz das beinahe komplett leere Tor. Aber auch diese Szene passte ins Bild. Der VfR machte das Spiel bis zum Abpfiff nach vier Minuten Nachspielzeit spannender als nötig.

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Quelle: fussball-vorort.de

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