Mächtig Feuer drin beim BCF

+
Comeback nach langer Verletzungspause: Ludwig Huber rückt gegen Ismaning ins BCF-Team.

Wolfratshausen – An Herausforderungen mangelt es dem BCF Wolfratshausen nicht. Da wäre die Rückrunde der Landesliga Süd, die am 5. März beginnt und in der Farchets Kicker noch den einen oder anderen Qualitätsnachweis abliefern müssen, um nicht in Abstiegsnöte zu geraten.

Und da sind einige knackige Testspiele gegen namhafte Gegner, in denen es sich frühzeitig zu beweisen gilt. Heute ab 16 Uhr misst sich der Ballclub mit dem FC Ismaning, derzeit erster Bewerber für einen Platz in der Regionalliga. Andi Brunner spricht von einer „absoluten Spitzenmannschaft, die um die Bayernliga- Meisterschaft spielt.“ Dementsprechend erwartet seine Mannschaft Schwerstarbeit. Doch genau das ist es, was Brunner möchte. Die Offensive ist derzeit nachrangig.

Es sei im Münchner Norden „kaum zu erwarten, dass wir zehn klare Chancen rausspielen“. Das Augenmerk des Trainers liegt auf der Organisation des Abwehr. Denn: „Wir haben in der zweiten Hälfte der Vorrunde einfach zu viele Gegentore bekommen.“ In Ismaning soll fortgeführt werden, was gegen Rosenheim schon recht ordentlich funktionierte. „Wir wollen gut verschieben und um die Mittellinie herum aggressiv pressen“, verlangt Brunner von seinen Eleven. Ein weiterer Punkt ist die Achtsamkeit in Standardsituationen, die von Bayernligisten ein ganzes Stück präziser ausgeführt werden. „Von der Intensität ist der Unterschied sehr groß.“

Farchets Kicker sind derweil eifrig bei der Sache. Die Belegschaft bei den Übungseinheiten fiel nie unter 18 Mann. Die Neuzugänge befeuern das Training auf dem Kunstrasen. „Es ist jetzt wieder ein ganz anderer Zug drin“, zeigt sich Brunner angetan. Der 44-Jährige lässt heute wieder mit zwei zentralen Abräumern spielen; eine Wadenverhärtung bei Oskar Kretzinger soll kein Hindernis für dessen Einsatz sein. Im Blickpunkt steht indes Norbert Bzunek, der im Winter aus Ismaning übersiedelte und nunmehr gegen die alten Kameraden antritt. Brunner möchte den 20-jährigen Angreifer langsam an den Seniorenbereich heranführen. „Das ist ein junger Kerl, der nach der Jugend kaum Spielpraxis hatte.“ Zwei Jahre fast durchgehend als Ergänzungskraft darf sich Bzunek in Farchet an reichlich Spielpraxis erfreuen. Der Neuzugang stürmt an der Seite von Franz Fischer. Ob Ludwig Huber direkt dahinter oder auf der linken Seite zum Comeback ausholen wird, hängt von der Fitness des zuletzt kränkelnden Manuel Pratz ab.

von Oliver Rabuser

Quelle: fussball-vorort.de

Auch interessant

Meistgelesen

TSV Zorneding: Festakt zum 100-jährigen Bestehen abgesagt
TSV Zorneding: Festakt zum 100-jährigen Bestehen abgesagt
Schwabl: „Wir werden noch verstärkter in das NLZ investieren“
Schwabl: „Wir werden noch verstärkter in das NLZ investieren“
BFV-Präsident Koch: „Abbruch ist allerletzte Option“
BFV-Präsident Koch: „Abbruch ist allerletzte Option“
SV Anzing: Trainerduo Uzun und Dolanjski hört im Sommer auf
SV Anzing: Trainerduo Uzun und Dolanjski hört im Sommer auf

Kommentare