MEier und Murphy überragend bei SCF-Sieg

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Maximilian Murphy zeigte eine überragende Vorstellung.

SC Fürstenfeldbruck- So beruhigt wie seit Jahren nicht mehr können die Landesligisten des SC Fürstenfeldbruck in die Winterpause gehen. Dank eines 2:1 (0:1)-Siegs in Gundelfingen haben die Brucker nun 30 Punkte auf dem Konto und sind damit auf dem besten Weg, eine Zittersaison wie im Vorjahr zu vermeiden

„Diese 30 Punkte wollten wir unbedingt holen“, sagte Kapitän Christian Rodenwald nach dem verdient gewonnenen Spiel. Entsprechend ging der SCF zunächst auch zu Werke. Die Brucker Akteure kontrollierten das Geschehen von Beginn weg – und mussten dann trotzdem erst einmal einem Rückstand hinterher laufen. Als „saublöd“ stuft Rodenwald den Treffer der Schwaben ein. Am Ende einer ganzen Fehlerkette in der Brucker Defensive stand Gundelfingens Bernd Scheu, der auch den ansonsten sicheren Felix Thiel im Brucker Tor nicht gut aussehen ließ – 0:1.

Der Spielverlauf war damit auf den Kopf gestellt, und es wurden Erinnerungen an die Vorwoche wach, als der SCF gegen Illertissen stark spielte, am Ende aber mit 0:2 verlor. Doch diesmal sollte es nicht so kommen, auch weil ein taktischer Schachzug griff. War Marian Meier in den ersten 45 Minuten im Brucker Sturm noch Alleinunterhalter, so bekam er nach dem Seitenwechsel Maximilian Murphy zur Seite gestellt. Mit den beiden Spitzen attackierten die Brucker ihre Gegenspieler früh und schlugen die eigentlich für ihr Pressing bekannten Schwaben so mit ihren eigenen Waffen.

Rodenwald attestierte Meier und Murphy eine überragende Leistung. Und in der Tat war es die Doppelspitze, die in einem zwar intensiven, aber dennoch von nur wenigen Torchancen geprägten Spiel den Unterschied ausmachte. Meier legte bei einem klug ausgespielten Konter das 1:1 durch Julian Maurer auf. Und Murphy machte den Sieg mit dem 2:1 nach einer sehenswerten Kombination komplett. In einer emotionalen Schlussphase – Gundelfingen kassierte wegen einer Unsportlichkeit mit dem Schlusspfiff noch einen Platzverweis – bewiesen die Brucker dann gute Nerven.

Einziger Kritikpunkt von Rodenwald: „Wir hätten das dritte Tor machen müssen.“ Der Abwehrchef sprach damit eine Großchance von Meier an, der beim Stand von 2:1 mit einem Solo an Gundelfingens Keeper scheiterte. Doch böse war der Kapitän deswegen nicht, denn: „Am Ende des Tages zählt nur, dass das Glück endlich mal wieder auf unserer Seite war."

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Quelle: fussball-vorort.de

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