„Man muss mich nicht motivieren“

„Schön, dass mal etwas zurück kommt“: SVH-Manager Michael Matejka. Foto: BFV

Heimstetten - Nicht schlecht gestaunt hat Michael Matejka, Manager des Fußball-Bayernligisten SV Heimstetten, als er kürzlich seine Post öffnete. Per Schreiben wurde er vom Bayerischen Fußball-Verband zur DFB-Ehrenamtsverleihung eingeladen.

„Ich hab den Sonderpreis für langjährige und herausragende ehrenamtliche Arbeit im Fußballsport erhalten“, berichtet der 33-Jährige. Zusammen mit 75 anderen Funktionären wurde er in die Allianz-Arena geladen.

Nach einem Essen in der Loge und den Ehrungen durch Vorstandsmitglied des FC Bayern Karl Hopfner und Staatsminister Siegfried Schneider durften die Preisträger dann auch das Bundesligaspiel des FC Bayern gegen den 1. FC Kaiserslautern anschauen. „Schön, dass mal etwas zurück kommt“, freut sich Matejka über den Sonderpreis, der außer aus der Einladung in die Arena noch aus einer Urkunde und einem FC-Bayern-Jahrbuch bestand.

Ob ihn die Auszeichnung motiviere? „Man muss mich nicht motivieren“, sagt Matejka. „Ich mache das nicht für mich, sondern für den Verein und die Fußballer.“ Außerdem sei es eine Ehre für ihn, seine Tätigkeit als Abteilungsleiter und Manager bei einem Verein ausführen zu dürfen, der doch relativ hoch spiele.

Auf das Niveau des SV Heimstetten führt er auch den Preis überhaupt zurück. „Ich mache das ja erst im fünften Jahr, viele der Geehrten waren auch deutlich älter als ich. Ich denke, es wurde honoriert, dass es wesentlich mehr Arbeit ist, einen Bayernliga-Club zu führen, als vielleicht einen A-Klassisten.“

Matthias Vogel

Quelle: fussball-vorort.de

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