Pipinsried dreht das Spiel gegen Heimstetten nach 0:2

Manuel Eisgruber an allen drei Toren beteiligt

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Wieder einmal der Mann des Tages: Manuel Eisgruber war an allen drei FCP-Toren beteiligt.

FC Pipinsried - 0:2 zur Halbzeit... Nur wenige haben dem FC Pipinsried da noch einen Sieg gegen den SV Heimstetten zugetraut. Doch der Gastgeber schaffte tatsächlich noch den 3:2-Sieg in einem Bayernliga-Krimi. Überragender Mann war erneut Manuel Eisgruber, der an allen drei FCP-Treffern beteiligt w

 

Damit verlässt Pipinsried nach dem 13. Spieltag die Relegationsabstiegsplätze in der Bayernliga Süd. Beim FC Pipinsried stand Georgios Blantis für den verletzten Kevin Maschke zwischen den Pfosten, in der ersten Hälfte konnte sich der großgewachsene Grieche jedoch nicht auszeichnen. Er hatte nichts zu tun, musste lediglich nach zwei Schüssen den Ball aus dem eigenen Netz fischen.

Die erste Großchance in der FCP-Arena gehörte den Gastgebern. Nachdem sich Manuel Eisgruber gleich gegen zwei Gegenspieler durchgesetzt hatte war sein zu schwacher Schuss allerdings keine Herausforderung für Torwart Markus Aigner.

Gefährlich wurde es für das Tor der Gäste auch nach einem Freistoß aus gut 30 Metern, getreten von FCP-Kapitän Martin Finkenzeller (15.), doch Aigner klärte zur Ecke. Aus dem Nichts fiel dann das Tor für die Gäste aus dem Münchner Osten. Nach einer Ablage von Orhan Akkurt, von dem bis dahin nicht viel zu sehen war, stocherte Daniel Steimel das Leder über die Linie.

Davon ließen sich die Pipinsrieder allerdings nicht einschüchtern. Nur fünf Zeigerumdrehungen nach dem 0:1 hatte FCP-Sturmtank Serge Yohoua die große Ausgleichschance, nach einer Ecke von Arthur Kubica krachte sein Kopfball an den Querbalken; der Nachschuss von Philipp Grahammer wurde von einem SVH-Verteidiger auf der Linie geklärt. Und so zeigte sich Heimstetten im Stil einer Spitzenmannschaft. Nach einem langen Pass machte SVH-Goalgetter Orhan Akkurt aus gut zehn Metern das das 2:0. Allerdings hatte der Pipinsrieder Anhang zuvor ein Foulspiel an Thomas Berger gesehen. „Für mich muss das der Schiedsrichter ganz klar pfeifen, dann passiert das 0:2 nicht“, so FCP-Sprecher Roland Küspert. So aber ging es mit einem Zwei-Tore-Rückstand für den FCP in die Kabine.

Direkt nach dem Seitenwechsel jubelten dann endlich die Gelb-Blauen. Manuel Eisgruber sorgte mit seinem siebten Saisontor für Jubel bei den FCP-Fans. Nachdem er an der auf der linken Seite seinen Gegenspieler ausgetanzt hatte, hämmerte er den Ball ins lange Eck. Allerdings hatten die Pipinsrieder Glück, dass der Ball nach einem Schuss von Clemens Kubina in der 59. Minute nach einer Glanztat von Georgios Blantis nur an die Latte klatschte, sonst wäre der alte Zwei-Tore-Vorsprung wieder da gewesen.

Doch Fortuna schien es mit dem FCP zu halten. Nachdem Clemens Kubina das Leder in der 66. Minute nach einer scharfen Flanke von Manuel Eisgruber an die Hand bekommen hatte, zeigte Schiedsrichter Bacher auf den Punkt. Serge Yohoua ließ sich diese Chance nicht entgehen, er verwandelte den fälligen Strafstoß zum 2:2-Ausgleich souverän.

Und der FCP drehte das Spiel komplett. Der eingewechselte Nickoy Ricter bediente nach einem Lauf über die linke Seite Manuel Eisgruber, der das Leder ins lange Eck beförderte und jubelnd abdrehte.

In den Schlussminuten probierten es die Gäste noch einmal mit der Brechstange, doch die hohen und weiten Bälle brachten keinen Erfolg mehr für die Elf von Coach Heiko Baumgärtner. Durch diesen Sieg macht der FC Pipinsried in der Tabelle einen Sprung von Platz 15 auf 13, er steht somit aufgrund der besseren Tordifferenz im Vergleich zum TSV Schwabmünchen nicht mehr auf einem Relegationsabstiegsplatz.

FCP-Sprecher Roland Küspert zeigte sich nach dem Sieg hochzufrieden: „Wir sind jetzt endlich wieder eine echte Mannschaft auf dem Platz. Jeder kämpft für den anderen und das zahlt sich inzwischen aus.“ Auch FCP-Coach Bernd Weiss war erleichtert: „Das war heute der beste Gegner, gegen den wir gespielt haben, seit ich in Pipinsried arbeite. Wir sind durch starke Einzelaktionen zurück ins Spiel gekommen. Von der kämpferischen Leistung kann ich heute meiner Mannschaft nichts vorwerfen. Unter dem Strich ist der Sieg durch das späte 3:2 zwar etwas glücklich, aber nicht unverdient.“

Quelle: fussball-vorort.de

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