Stürmer brennt auf den Saisonstart

Bläser: "Man darf sich nicht alles gefallen lassen"

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Marco Bläser in Aktion.

SV Heimstetten - Er ist der Bad Boy der Liga und einer der Erfolgsgaranten des SV Heimstetten. Marco Bläser brennt auf den Saisonauftakt. Im Interview verrät er, wie Heimstetten an den Erfolg im alten Jahr anknüpfen will.

Marco, in deinem ersten halben Jahr in Heimstetten hast du in jedem zweiten Spiel getroffen. Was erwartet uns im neuen Jahr?

Es freut mich, dass ich im ersten Halbjahr so einen Lauf hatte, weil es auch für das Selbstvertrauen eines Stürmers sehr wichtig ist, zu treffen. Allerdings haben wir auch eine geniale Mannschaft und Einzelspieler, die diesen Erfolg dank überragender Vorlagen ermöglichen. Ausruhen darf man sich auf das Vergangene nicht. Ich möchte so weiter arbeiten, um der Mannschaft zu helfen.

Zusammen mit Andi Neumayer bildest du eines der gefährlichsten Sturmduos der RL Bayern. Was macht euch so stark?

Andi und ich ergänzen uns sehr gut im Sturm. Wir sind zwei völlig unterschiedliche Spielertypen. Wir konnten uns innerhalb kurzer Zeit sehr gut aufeinander einstellen und verstehen uns sowohl auf dem Platz als auch daneben. Der Teamgeist der Mannschaft ist meiner Meinung nach der Grund, dass wir dort stehen, wo es keiner erwartet hätte.

In der Hinrunde bist du nicht nur als gefährlicher Stürmer aufgefallen. Deine Art auf dem Platz hat in der RL Bayern für Gesprächs- und Zündstoff gesorgt. Wie gehst du mit dem Ruf als "Bad-Boy-Stürmer" um?

Ich bin ein Typ, der polarisiert. Das kommt wahrscheinlich auch von meiner Spielweise. Ich versuche immer für meine Mannschaft alles zu geben und das Beste herauszuholen. Man darf sich eben auch nicht alles gefallen lassen. Wer mich allerdings kennt, weiß, dass ich auf dem Platz anders bin als im privaten Umfeld. Im Fußball gehört so etwas auch dazu. Wichtig ist, dass danach alles vergessen ist.

"Gegen Buck zu spielen, war ein Highlight"

Gerade gegen Bayern II hast du dir ein heftiges Duell mit Kapitän Stefan Buck geliefert. Es sollen ein paar unschöne Worte gefallen sein...

Stefan hat mir keine schlimmen Worte hinterhergeschrien. Das man sich mal etwas im Spiel zu sagen hat, gehört zum Fußball dazu. Stefan war und ist immer noch ein sehr guter Fußballer und es ist auch für mich ein Highlight gegen einen Ex-Profis zu spielen. Klar, dass ich mich hier besonders reinhänge.

Heimstetten war eine der Überraschungen der Liga. Wie erklärst du den Erfolg?

Ich denke, dass unsere Stärke der Teamgeist ist. Die Mannschaft zieht an einem Strang und es kämpft jeder für jeden. Auch wenn manche Mannschaften vielleicht nominell die besseren Fußballer haben, so können wir das durch Teamgeist kompensieren. Einen großen Anteil daran hat auch der Trainerstab um Rainer Elfinger. Auch wenn es mal eine Rotation in der Mannschaft gibt, ist keiner enttäuscht. Alle kämpfen für das selbe Ziel. Innerhalb der Mannschaft herrscht eine sehr gute Stimmung und es macht großen Spaß ein Teil davon zu sein.

"Ich freue mich jetzt wieder auf das Abenteuer Regionalliga"

Geht die Erfolgswelle im neuen Jahr weiter?

Wir werden natürlich versuchen einen guten Start hinzulegen, um so schnell wie möglich die Punkte für den Klassenerhalt zu erreichen. Wir müssen damit rechnen, dass es auf Grund von Verletzungen auch mal einen Negativlauf geben kann. Wir dürfen uns nicht auf dem letzten halben Jahr ausruhen. Wir müssen versuchen, an die Vorrunde anzuknüpfen, um die nötigen Punkte zu sammeln. Ich bin fest davon überzeugt, dass uns das gelingt.

Was hast du dir vorgenommen?

Ich möchte der Mannschaft so gut es geht helfen und versuchen möglichst verletzungsfrei zu bleiben. Ich freue mich jetzt wieder auf das Abenteuer „Regionalliga“

Wo steht Heimstetten am Ende der Saison?

Wo wir am Schluss stehen, steht in den Sternen. Wichtig ist der Klassenerhalt. Alles andere ist ein Bonus für uns. Überragend wäre es, die Regionalliga im oberen Drittel abzuschließen. Das ist aber zweitrangig.

Interview: cse

Quelle: fussball-vorort.de

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