„Was wir vorhaben, hat ihm gefallen“

FF Geretsried freut sich über Neuzugang mit Regionalliga-Erfahrung

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Verstärkung für die FF Geretsried: Mittelfeldmann Mario Sternheimer.

Mit einem namhaften Neuzugang steigen die Fußball-Freunde Geretsried in die Rückrundenvorbereitung ein. In Person von Mario Sternheimer (28) schließt sich ein ehemaliger Regionalligakicker dem Tabellenzweiten der Kreisklasse 2 an.

Geretsried – „Der Spieler ist auf uns zugekommen“, erklärt Trainer Guido Herberth, der schon beim ersten Treffen festgestellt hat: „Die Chemie stimmt.“

Das bestätigt der gebürtige Unterfranke, der in der Saison 2012/13 mit Viktoria Aschaffenburg in der Regionalliga Bayern spielte. Zuletzt war der 28-Jährige beim FC Viktoria Schaafheim und beim TSV Langstadt in der hessischen Kreisoberliga aktiv. „Während des Studiums war die Regionalliga gut zu machen. Danach haben sich die Prioritäten verschoben“, erläutert der in München als Projektleiter tätige Bauingenieur, warum er seine „Leidenschaft Fußball“ heute „mehr als Ausgleich“ betrachte. Was nicht heißt, dass er seine sportlichen Ambitionen auf null zurückgefahren hat. „Ich gehe davon aus, dass ich für die Mannschaft wertvoll sein kann“, gibt sich Sternheimer selbstbewusst. „Die Fitness ist natürlich nicht mehr so, wie zu Regionalligazeiten“, beugt der offensiv ausgerichtete Mittelfeldspieler zu hohen Erwartungen vor, „Aber schlechter wird die Mannschaft durch mich nicht werden“, ergänzt der 28-Jährige schmunzelnd.

Nach Geretsried zog ihn letztlich seine dort wohnhafte Lebensgefährtin. „Was wir vorhaben, hat ihm gefallen“, freut sich FFG-Coach Herberth. „Wenn so jemand auf uns zukommt, ist das schon eine kleine Ehre. Es zeigt aber auch, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Der Weg der Fußball-Freunde soll über kurz oder lang zurück in die Kreisliga führen. Angesichts des bisherigen Saisonverlaufs darf man die Vermutung hegen, dass sie die Kreisklasse gerne schon kurzfristig verlassen möchten. Aber auch nach der Verpflichtung von Sternheimer gibt sich Herberth zurückhaltend. „Es wird sicher eine spannende Rückrunde“, sagt der Coach. „Warten wir mal die ersten drei vier Partien ab, dann können wir darüber reden, ob wir unser Saisonziel neu formulieren.“ 

Quelle: Merkur.de

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