Echinger Remiskönige schlagen erneut zu

Marko Juric gelingt 2:2-Ausgleich in der Nachspielzeit

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Erzielte den 2:2-Ausgleich für die Echinger: Marko Juric.

TSV Eching – Die Remiskönige der Liga haben wieder zugeschlagen: Eching spielte beim 2:2 in Geretsried im 13. Spiel bereits zum achten Mal unentschieden. Für den TuS war es nach fünf Niederlagen in Folge wenigstens ein Achtungserfolg.

Den Auftakt vermasselten die Hausherren komplett: Zwar gehörte der erste Torschuss der Partie durch Ludwig Buchmair den Geretsriedern, doch in Führung gingen die Gäste. Tolgahan Kilic zirkelte einen Eckball von links in Richtung kurzer Pfosten, wo Marius Poschenrieder statt zu klären nur ins eigene Tor traf (12.). Um ein Haar hätte Tim Gebhard das 0:2 nachgelegt, scheiterte mit seinem Kopfball allerdings an der Latte (23.).

Nach gut einer halben Stunde beendete ein Versuch von Marko Juric die Echinger Angriffsbemühungen. Fortan übernahm der TuS das Kommando. Michael Buchhuber blieb zunächst erfolglos (40.), dann setzte sich Johannes Huber über rechts durch, fand die Lücke und glich zum 1:1 aus. Damit nicht genug, denn noch vor der Pause drehte Geretsried das Match: Vincent Krüger flankte einen Freistoß auf den Kopf von Markus Baki – 2:1 (43.).

TSV-Trainer Alfred Ostertag ließ sich was einfallen und probierte es mit frischen Kräften. Zunächst kam Daniel Hahner für David Tomasevic (46.), nach einer Stunde ersetzte Marc Gundel Mittelfeldakteur Marco Doms. Die Gäste verstärkten den Druck wieder, während der TuS phasenweise große Probleme hatte, sich aus der eigenen Hälfte zu befreien. Zu früh schienen die Hausherren den Vorsprung über die Zeit schaukeln zu wollen.

Dass die Zebras notfalls erst spät im Spiel den einen oder anderen Torerfolg erzwingen können, hatte die Ostertag-Elf bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Auch am Samstag machte sich das Anrennen bezahlt. In der vom österreichischen Schiedsrichter Bernhard Sarg angezeigten fünfminütigen Nachspielzeit beförderte Juric das Leder nach einer wahren Eckballserie zum 2:2 ins TuS-Tor (90.+3). Die Freude über den Punktgewinn überwog nach einer unruhigen Woche letztlich auch bei Coach Ostertag, der auf einige Stammkräfte verzichten musste.

Der TSV bleibt damit seit Ende Juli auf des Gegners Platz ungeschlagen. „Überhaupt darf man nicht vergessen, dass wir erst zwei Punktspiele in dieser Saison verloren haben“, erinnert Ostertag an viele beachtliche Endresultate. Dennoch beträgt der Abstand auf einen der unbeliebten Relegationsränge ganze drei Punkte.

Am Tag der Deutschen Einheit, beim Heimspiel gegen den TuS Holzkirchen, peilen die Zebras den nächsten Dreier im Willi-Widhopf-Stadion an, um sich endgültig im gesicherten Tabellenmittelfeld zu etablieren und der Abstiegszone den Rücken zu kehren.

Quelle: fussball-vorort.de

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